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 Vollabnahme TÜV Berlin Desaster
3 Seiten ( 1 | 2 | 3 )
Autor Vollabnahme TÜV Berlin Desaster
Mellops


Sternzeit-107-Mitglied seit:
08.10.2015

Aus Bremen

Nachrichten: 102

OFF-Line

 Geschrieben 11.02.2016 13:17   
Hallo,

wie vielleicht der ein oder andere schon gesehen hat versuche ich meinen importierten 380sl durch den TÜV zu bekommen.
Nachdem ich die Mängelliste des TÜV Nord in Bremen abgearbeitet hatte wollte ich ihn am Dienstag nochmal vorstellen (das erste mal war schon 9 Monate her also komplett Neuuntersuchung). Leider hatte ich nur alle Daten als Kopie mit dabei und nicht das original Datenblatt. Nach Aussage der Mercedes Werkstatt und des TÜV zuständigen sei aber ansonsten alles in Ordnung.
Da ich dringend weiter nach Berlin musste habe ich das Auto dann mit dem Kurzzeitkennzeichen nach Berlin gefahren (der Bremer Tüv hat aus Kulanz kein Geld verlangt und schlug mir dieses vorgehen vor).

Als ich nun heute hier beim TÜV Rheinland war hat mich mein Prüfer erst einmal 2h warten lassen da er etwas am Computer machen musste. Als er dann wieder rauskam bölkte er mir nur ein "ich mach jetzt Pause entgegen". Nach meiner Frage "wie lange" (ganz freundlich) keine Antwort. Naja 30 min Später kam er dann.

Ich hatte um Vollabnahme und H-Prüfung gebeten.
Da der Lack kaputt ist (ansonsten alles original und in vernünftigem Zustand) kam direkt ein "das ist kein Oldtimer das ist ein altes Auto"... Nungut also kein H.

Also setzte er sich ins Auto "Der Sitz ist durchgesessen das müssen Sie machen lassen!" Ok...

Nach 3 min Prüfung dann: "Sie müssen das Auto wieder rausfahren. Die Fahrgestellnummer ist nicht gut lesbar und bestimmt nicht original" ... Eine Zahl der Fahrgestellnummer ist tatsächlich schlecht lesbar, wie auch der TÜV Nord anmerkte, weil doppelt geprägt aber sie ist lesbar.

Diese komplette Zeit hatte ich das Gefühl, dass der Prüfer nach Problemen suchte um mich los zu werden.

Was meint ihr wie ich jetzt weiter vorgehen soll. Der Prüfer sagte, dass die Zulassungsstelle entscheiden soll, was wegen der Fahrgestellnummer passieren soll...

Am liebsten würde ich einfach zu einer anderen Abnahmestelle fahren wo vielleicht ein anderer Schlag Mensch sitzt, die es aber angeblich in Berlin nicht gibt?!
Kennt jemand eine gute und günstige Werkstatt, die das in Berlin vielleicht für mich übernehmen kann?

Ich bin wirklich langsam am verzweifeln. Wieso wird einem das auch so schwer gemacht...

Grüße
Lucas

Turbothomas




Sternzeit-107-Mitglied seit:
27.12.2002

Nachrichten: 6988

OFF-Line

 Geschrieben 11.02.2016 13:49   
Meines Wissens hat der TÜV für Oldtimer extra ausgebildetes Personal in dafür speziellen Anlaufstellen. In Stuttgart sitzt die Oldie-Abteilung in S-Feuerbach. Die Prüfer dort sind sehr kompetent und freundlich.

Schau doch mal auf der Seite des Berliner TÜV wo diese Prüfer sitzen.

Grüßle

Thomas

bluesmobil


Sternzeit-107-Mitglied seit:
06.02.2013

Aus Sehnde

Nachrichten: 460

OFF-Line

 Geschrieben 11.02.2016 14:12   
Hallo Lucas,
dazu sollte man vielleicht noch wissen, dass die Erfüllung der jeweiligen Kriterien zur Zurteilung des H-Kennzeichens rechtlich gesehen "Ermessenssache" des TÜV-Prüfers ist. Das bedeutet, wenn der TÜV-Prüfer der Meinung ist, die Kriterien sind nicht erfüllt, dann hast Du ganz einfach Pech gehabt und keine weitere Handhabe. Du hast einfach zufällig einen TÜV-Prüfer erwischt, der keine Zeit und keine Lust hatte und den im wesentlichen alte Autos auch nicht sonderlich interessieren.

Ich würde das Thema als "Pech gehabt" abhaken und an Deiner Stelle ganz einfach zu einer anderen TÜV-Stelle fahren. Vorher Termin machen ist immer nicht schlecht. Ich hatte bislang offenbar Glück gehabt, und hattte immer Prüfer, die sich bei kleineren Problemchen relativ entgegenkommend und verständnisvoll zeigten. Dies war (bei mir) auch kein extra für Oldtimer ausgebildeter TÜV-Prüfer, sondern ganz normal der TÜV-Nord.

Grüße
Thomas



gerd

 
Sternzeit-107-Mitglied seit:
17.12.2002

Aus bei Frankfurt/Main

Nachrichten: 8471

OFF-Line

 Geschrieben 11.02.2016 14:43   
das Thema gabs schon mehrfach, Du musst Dir einen oldtimeraffinen TÜV suchen, ggf mal Oldtimerhändler in Deinem Raum fragen.

"Mein" TÜV in Alzenau ist Dir sicher zu weit, dort hättest Du in den genannten Punken ganz sicher keine Probleme mit der Abhahme.

Das mit den schlecht eingeschlagenen FIN ist relativ häufig, ich hatte hier sogar mal einen, da war sie nach einem Zahlendreher ab Werk neu eingeschlagen worden, die alte ausge Xt aber lesbar, hat auch kein Problem gemacht

Du bist da ja echt an einen Idioten gekommen!

Gerd

Mellops


Sternzeit-107-Mitglied seit:
08.10.2015

Aus Bremen

Nachrichten: 102

OFF-Line

 Geschrieben 11.02.2016 15:44   
Vielen Dank für euren Zuspruch
Man fühlt sich da wirklich hilflos. Ich habe versucht extra freundlich und geduldig zu sein und dann sowas...

Ich werde mich jetzt mit einer alternativen TÜV Stelle versuchen.
Da mein Kurzzeitkennzeichen nur bis morgen gilt, werde ich es morgen zu einer hier empfohlenen Oldtimerwerkstatt (AHA-Oldtimer)bringen und die das machen lassen. Zwar sind alle Ausgaben ab jetzt auf Kredit, die 60€ machen den Kohl dann aber auch nicht fett und ich denke, dass die ihre Prüfer kennen.

Drückt mir die Daumen

Grüße
Lucas

[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von : Mellops am 11-02-2016 15:45 ]

driver


Sternzeit-107-Mitglied seit:
08.02.2004

Nachrichten: 3958

OFF-Line

 Geschrieben 11.02.2016 15:52   
Quote:

On 2016-02-11 15:44, Mellops wrote:
Vielen Dank für euren Zuspruch
Man fühlt sich da wirklich hilflos. Ich habe versucht extra freundlich und geduldig zu sein und dann sowas...

Ich werde mich jetzt mit einer alternativen TÜV Stelle versuchen.
Da mein Kurzzeitkennzeichen nur bis morgen gilt, werde ich es morgen zu einer hier empfohlenen Oldtimerwerkstatt (AHA-Oldtimer)bringen und die das machen lassen. Zwar sind alle Ausgaben ab jetzt auf Kredit, die 60€ machen den Kohl dann aber auch nicht fett und ich denke, dass die ihre Prüfer kennen.

Drückt mir die Daumen

Grüße
Lucas

[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von : Mellops am 11-02-2016 15:45 ]



Man kann da nur manchmal den Kopf schütteln, kann da leider auch keinen Tipp geben als es woanders versuchen.
Was mich noch interessiert, wie kommt man ohne Tüv heute noch an ein Kurzzeitkennzeichen ?

Wolfgang

Mellops


Sternzeit-107-Mitglied seit:
08.10.2015

Aus Bremen

Nachrichten: 102

OFF-Line

 Geschrieben 11.02.2016 16:00   
Ohne TÜV bekommt man zwar ein Kurzzeitkennzeichen, im Fahrzeugschein steht dann allerdings, dass dieses nur dazu verwendet werden darf um damit zum TÜV oder danach zur Werkstatt zu fahren. Die Überführung nach Berlin war demnach wohl nicht ganz legal. Naja versichert war es und wie gesagt hatte sowohl TÜV als auch die Werkstatt bestätigt, dass alles sicher ist.

Lucas

[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von : Mellops am 11-02-2016 16:01 ]

willem


Sternzeit-107-Mitglied seit:
29.03.2009

Nachrichten: 185

OFF-Line

 Geschrieben 11.02.2016 18:35   
Die H kennzeichen ist doch nicht notwendig ? Ich zahle mit meiner SL300 ohne H ebensoviel Geld dann mit H..ich habe einen kaltlaufregler einbauen lassen und ich muss € 220 jahrlich zahlen...ubrigens..im punkt Tuv prufer kann man dan pech haben..der einer Prufer ist der anderen nicht....damals hatt ich Ami scheinwerfer...das Auto hat einen LWR Leuchtwellenregelung...dass soll funktioneren, aber mit Ami scheinwerfers geht es nicht..dan hat er sein Kollega angerufen...ein alter meister und der fand es ohnehin kein problem um mich das TUV zu geben...Ein Jaht spater hatte ich einen Ford Escort Mexico mit Lotus Twincam fur die Tuvprufung....Mit hilfe von dem alten Tuvmeister habe ich dieses papier bekommen...Es scheint mir das Berlin ebenso vernunftiger TUV meister hat ?
Berlin ist doch ein Weltstadt ? Und ich wohne im kreis Nordhorn....vielleicht leichter um die papieren da zu bekommen ?? es scheint so..viel gluck..
Gruss Willem

[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von : willem am 12-02-2016 10:39 ]

Acki


Sternzeit-107-Mitglied seit:
31.10.2011

Aus Berlin

Nachrichten: 64

OFF-Line

 Geschrieben 11.02.2016 19:09   
Hallo Lucas,
wenn dein Wagen hier in Berlin zum TÜV soll, um das begehrte H- Kennzeichen zu bekommen, dann kann ich den TÜV in Potsdam Bornim empfehlen ( südwestliches Umland), da habe ich bis jetzt immer gute Erfahrungen gemacht.
Nette, kleine Station im Grünen, abseits der hektischen Großstadt.
Termin vereinbaren ist aber auch hier sinnvoll
2X H- Kennzeichen Abnahme ohne Probleme, freundliches Personal.
Übrigens hätte ich in deiner Situation auf dem Absatz kehrt gemacht und mir eine andere Station gesucht, auch beim TÜV herrscht mittlerweile Wettbewerb.


@Wilhelm
Lucas hat einen 380SL, der kostet ohne H- Kennzeichen eine Stange Geld, da auf keinen Fall Euro2, womoglich noch ohne Kat, insofern also durchaus sinnvoll das begehrte H zu bekommen.

Grüße

Axel

willem


Sternzeit-107-Mitglied seit:
29.03.2009

Nachrichten: 185

OFF-Line

 Geschrieben 11.02.2016 19:46   
Danke Axel ..habe nicht gewusst das die alte Amis soviel Geld steuer kosten..
gruss Willem

Nichtraucher


Sternzeit-107-Mitglied seit:
07.12.2009

Aus Dortmund

Nachrichten: 5601

OFF-Line

 Geschrieben 11.02.2016 22:29   
Was habe ich für ein Glücksgefühl verspürt, als ich erfuhr, dass ich mit meiner Kiste, die seit 1980 abgemeldet war, nicht zu den "Herren" des TÜV musste, sondern zur kundenfreundlichen Konkurrenz durfte.

Gruß
Willy

steve


Sternzeit-107-Mitglied seit:
12.09.2010

Aus Berlin

Nachrichten: 89

OFF-Line

 Geschrieben 11.02.2016 22:41   
Hallo Lucas,

ich hatte letztes Jahr einem vom SL Klub veranstalteten Workshop bei AHA Oldimer beigewohnt und war echt beeindruckt wie gut die Meister den SL kannten. Nahezu jede Schraube war denen geläufig.

Ich denke dort bist Du gut aufgehoben und die Jungs bekommen das hin.

Ansonsten gibt es in Berlin ja unzählige HU Organisationen und Werkstätten, da wirst Du mit Sicherheit eine finden, die anders drauf ist als der Prüfer vom TÜV Rheinland.

Gruß
Steve


-----------------
500 SL, Bj. 85 (VorMopf)

Ernest


Sternzeit-107-Mitglied seit:
04.01.2015

Nachrichten: 28

OFF-Line

 Geschrieben 11.02.2016 23:18   
Hallo,

mein SL war auch bei AHA und eigentlich dachte ich, sie kennen das Auto gut und die Arbeit ist auch gut. Allerdings bin ich mir im Nachhinein nicht sicher.

Z.B. wurde mein Auspuff gewechselt und anstatt mir zu empfehlen, für ca. 800,- EURO das Mittelstück neu zu kaufen, haben sie für ca. 700,- EURO (!!!) ein Rohr selber zusammen geschweißt. So genau kennen sie den 107er dann auch nicht, denn jetzt hat mein Auspuff immer noch nicht das verbindende Element zwischen den beiden Strängen, was in Amerika abmontiert wurde. Ich hätte lieber die ca. 100,- EURO mehr ausgegeben, um den Originalzustand zu bekommen. Aber gefragt wurde ich nicht, ist ja auch lukrativer das Rohr selber herzustellen und dafür einen sehr hohen Stundensatz aufzurufen.

Insgesamt bin ich zwie gespalten. Die Arbeit ist nicht schlecht, aber manchmal auch nicht gut und auf jeden Fall teuer! Ich würde auf jeden Fall dringend empfehlen, vorher die Kosten GANZ genau zu besprechen und festzuhalten, was genau wie gemacht werden soll. weil sie auch sehr gerne, sehr VIEL Geld haben wollen.

Das ist meine Erfahrung dort.

Zum TÜV Prüfer kann ich aus Erfahrung sagen, der eine so, der andere so. Was beim einen schon verschrottet werden muss, winkt der andere ohne zu gucken durch... Ohne Worte!

Viel Erfolg und viele Grüße
Ernest

frenek


Sternzeit-107-Mitglied seit:
07.09.2003

Nachrichten: 1882

OFF-Line

 Geschrieben 12.02.2016 00:37   
Lucas,

Ich bin damals, um solchen Idioten zu umgehen, den anderen Weg gegangen: ich habe einige Arbeiten in eine darauf spezialisierte Werkstatt vergeben und die haben den TÜV gemacht bzw. machen lassen. Ging reibungslos und hat mir 'ne Menge Kopfschmerzen erspart. Würde ich immer wieder nur so machen.

Gruß

Frenek

Mellops


Sternzeit-107-Mitglied seit:
08.10.2015

Aus Bremen

Nachrichten: 102

OFF-Line

 Geschrieben 12.02.2016 15:30   
So heute habe ich den Wagen nun abgegeben.
Noch kann ich das alles nicht so ganz glauben aber der nette Herr von AHA sagte, dass weder das H noch die Hauptuntersuchung ein Problem sein sollte...

Ach und zu den Kosten, die der TÜV angestellte mir nannte (550€) sagte er nur, dass sei absurd.

Nächsten Freitag ist es dann soweit und der DEKRA mitarbeiter guckt sich mein Baby mal an... ich bin gespannt und halte euch auf dem Laufenden

Grüße
Lucas


barsoischardan


Sternzeit-107-Mitglied seit:
30.06.2011

Aus Mannheim

Nachrichten: 375

OFF-Line

 Geschrieben 13.02.2016 08:55   
Ich dachte H-Kennzeichen kann nur der TÜV.

Wie macht das AHA bei der Dekra.

Gruß

Uwe

silverSLKdriver


Sternzeit-107-Mitglied seit:
05.01.2016

Aus Kiel

Nachrichten: 29

OFF-Line

 Geschrieben 13.02.2016 10:20   
TÜV-Abnahme:

Entscheidungen der Willkür! ... muss man nicht ohne Gegenwehr hinnehmen.

Erinnert mich fatal an eine Geschichte, die ich *Anno 1988* mit einer 230S 67er Flosse erlebte, damals gab es noch die "Baurat-Abnahme", Vollabnahme nach § xyz, wenn ein Auto mehrere Jahre aus dem Verkehr gezogen war, gemacht werden musste, dann war der Kfz-Brief ungültig. Diese Prüfungen machten keine "normalen Meister", sondern Ing.`s
Grundüberholtes 2t Hand Auto mit 110.000 km auf dem Tacho, das "Typenschild" auf
dem Schließblech hatte ich mit überlackiert und die Hupe ging nicht. Bremse. Licht.
Alle messbaren Prüfungen bestand das Auto ohne Tadel. Sämtliche Leitungen (Kraftstoff+
Bremsanlage) und Stoßdämpfer neu. Man näherte sich dem Unterboden!

Der Prüfer ging in die Grube und bearbeitete die hinteren Rahmenbogen mit einem Stechwerkzeug,
ähnlich einem Schraubendreher, nur länger, schwerer und spitzer. Ich kriegte das mit und fragte ihn, was das soll, ob er mein Auto beschädigen möchte; schließlich gelang es ihm trotz größter Anstrengung nicht, ein Loch in den Längsträger zu bohren. Er verweilte dann mit einem Blick auf das Auto mit den Worten: "Der Längsträger ist dünn gerostet, von innen." Daraufhin befragte ich ihn, ob ihm seine Brille solche Einblicke gestattet?

Dann entschied er: "Der Rahmenbogen muss erneuert werden, fahren Sie das Fahrzeug aus der Halle."
Meine Antwort: "Nein, ich werde dieses Fahrzeug nicht aus dieser Halle herausfahren, bis es eine Abnahme erhalten hat. Ich habe noch nie an Längsträgern geschweißt, wenn es nicht sein musste; nur weil Sie das wollen, werde ich damit nicht anfangen."

Größter Protest seinerseits, die Schlange hinter mir war enorm. Die Prüfspur war blockiert. Ich ging ins Chefbüro. Der damalige Leiter ließ sich den Vorgang schildern und befragte mich dann, was ich von ihm erwarten würde. Ich sagte: "Prüfkittel anziehen, mit in die Grube gehen und mein Auto anschauen." Daraufhin der Prüfleiter: "Nein, das mache ich nicht, meine Ing´s handeln eigenverantwortlich." Darauf ich: "Sie sind nicht weisungsbefugt? Ja mein Gott, was machen Sie hier, was ist ihr Job?"

Ich musste mein Auto also tatsächlich ohne Stempel aus dieser Halle herausfahren, bin dann aber auf direktem Wege zur Mercedes-Niederlassung gefahren. Der zuständige Meiste der Karosserieabteilung hat sich mein Auto von unten angeschaut, dann den Leiter des TÜV kurz angerufen. Der nächste Weg sollte mich also wieder zum TÜV führen, den abgestempelten Untersuchungsbericht abholen!

Es ist nicht immer komfortabel, sein Recht zu bekommen; im Falle der Auseinandersetzung mit Vollpfosten aber unumgänglich.



tomtomjetski


Sternzeit-107-Mitglied seit:
16.09.2012

Aus Fürth

Nachrichten: 24

OFF-Line

 Geschrieben 13.02.2016 12:58   
Also ich gehe schon seit Jahren nicht mehr zum Tüv.

Soviele arogante Vollpfosten wie dort beschäftigt sind habe ich nur in Beamtenstuben erlebt.

Von mir bekommen die keinen Cent mehr.

Ebenso wenig wie die Telekom usw. usw.



Grüße
Thomas


GL_107


Sternzeit-107-Mitglied seit:
04.09.2008

Nachrichten: 88

OFF-Line

 Geschrieben 13.02.2016 14:09   
Hallo Lukas,

meines Erachtens bist Du bei dem H-Kennzeichen nicht der alleinigen Willkür des TÜV-Prüfers ausgesetzt. Anbei ein Anforderungskatalog vom TÜV Süd (als PDF, Stand Juni 2014), dem der Wagen gerecht werden muss. Interessant sind die letzten beiden Seiten mit einer Checkliste (in der aktuellen Fassung im Netz ist die Checkliste scheinbar gestrichen). Wenn der Prüfer anfängt, Kleinigkeiten aufzulisten, lege diese Liste vor und gehe Punkt für Punkt mit ihm durch. Wenn er sich weigert, verlange nach dem Prüfstellenleiter. Gerne stochern die Prüfer auch mit einem Dorn im Unterboden herum, um Rostlöcher zu orten. Solche Beschädigungen sind nicht hinzunehmen. Es ist bei TÜV-Vorführungen unserer Schätze ganz hilfreich, den Wagen mit einem Zeugen vorzuführen und ggf. die Arbeiten mit dem Dorn zu dokumentieren. Der Prüfer sollte in der Lage sein, potenzielle Rostlöcher anders als durch herumstochern mit einem Dorn zu orten. Krankes Blech (solches mit Rostbefall) hört sich beim Abklopfen anders an, als rostfreie Bereiche. Beschädigungen durch den TÜV kannst Du bei Bedarf über einen entsprechenden Gutachter feststellen lassen und deren Behebung einfordern.

Gruß

Andreas

Anhänge :  Kriterien H-Kennzeichen_vom Tuev_Sued_Oldtimer-Katalog.pdf   

Moosi


Sternzeit-107-Mitglied seit:
04.08.2011

Aus Nürnberg

Nachrichten: 1065

OFF-Line

 Geschrieben 13.02.2016 16:01   
es ist eigentlich ein alter Hut, dass man über die Werkstatt sein Auto leichter "übern TÜV" bekommt, als wenn man selbst hinfährt.

Warum? Ganz einfach - so hat's mir mal ein befreundeter Werkstattmeister erklärt:

jede Werkstatt, die die HU als Serviceleistung anbietet, kann sich raussuchen, welche Prüforganisation sie dafür ins Haus kommen lässt (TÜV, Dekra, GTÜ, usw.). Und unter diesen Organisationen herrscht Wettbewerb.

Wenn also da ein Prüfer immer Montags in der Werkstatt antanzt, und nur auf Plaketten verweigern aus ist, dann kündigt die Werkstatt die Zusammenarbeit eben ganz schnell wieder auf. Und dann darf der Prüfer seinem Chef erklären, warum er den Werkstattkunden verloren hat .... Auch hier geht's schließlich um Umsätze und Marktanteile.

Andererseits sei es wohl auch Usus, dass Mängel, die der Prüfer feststellt, dann eben "grad in Arbeit" sind, also noch erledigt werden - Plakette wird aber geklebt. Schließlich will auch der Werkstattbetreiber seinen Kunden zufriedenstellen.

Aus dem Motorradbereich kenn ich das noch so, dass der Prüfer am Freitag nachmittag kam, und der Werkstattleiter ihm erstmal zwei Bratwurstsemmeln samt Flasch Bier hinstellte mit den Worten "Jetzt ess erstmal was, wir bereiten inzwischen die Papiere vor und kleben die Bapperl". Ist allerdings schon paar Jahre her.

Aber selber zum TÜV (ob HU oder Oldtimergutachten) fahr ich nicht mehr, dass soll die Werkstatt machen. Und die 30 €, die die draufschlägt, sind gut investiertes Schmerzensgeld. Und mein Fzg hat null Fehler. Fertig.

Gruss
Moosi






[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von : Moosi am 13-02-2016 16:08 ]

Johnny-1951


Sternzeit-107-Mitglied seit:
20.11.2006

Aus Bayern

Nachrichten: 1715

OFF-Line

 Geschrieben 13.02.2016 19:52   
Meiner wurde viele Jahre nur mit roter Nummer gefahren, GTÜ der hier im Ort ist durfte den TÜV nicht machen,
bin dann auf Passau zum TÜV, waren zuvorkommend, schnell und kompetent, meinte nur ich solle bald neue Reifen drauf machen, da über 20 Jahre alt und habe mein TÜV Markerl erhalten.
Nach 3 Jahren waren dann die 30 Jahre herum, die H Zulassung durfte die GTÜ machen, habe den Wagen denen hin gestellt und nach 2 Tagen mit H Papieren abgeholt , bin dann zur Zulassung und habe das H Kennzeichen erhalten.


--- Gruß Werner ---

P.S.:
Bin in meinem ganzen Leben (seit 1970) immer selber zum TÜV gefahren, wenn etwas zum beanstanden war, war es auch berechtigt. Man wurde früher schon mit breiter Brust aufgerufen, aber dann im Gespräch waren das auch nur Menschen.
Übrigens mein erstes Auto war ein Ford Taunus 12M P4, frische 2 Jahre TÜV hatte der beim Kauf, erworben bei FORD in Aachen, nach einem halben Jahr platzte hinten eine Bremsleitung in Serpentinen...
Ah noch vergessen, die Querblattfeder war noch gebrochen mit 2 Jahren TÜV, dieses habe ich bemerkt noch vor dem Kauf bemerkt, wurde zähneknirschend gemacht.


[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von : Johnny-1951 am 13-02-2016 20:17 ]

Moosi


Sternzeit-107-Mitglied seit:
04.08.2011

Aus Nürnberg

Nachrichten: 1065

OFF-Line

 Geschrieben 13.02.2016 21:23   
Letztenendes hängts doch immer wieder von der Person des Prüfers ab, und zu einem Teil natürlich auch davon, wie man mit ihm spricht.

Ihr Selbstverständnis, mit dem die TÜV-Prüfer noch in den 80er/90er Jahren in ihren Prüfzentren herumstolziert sind, hat ihnen der Wegfall des Prüfmonopols dann doch etwas beschnitten.

Trotzdem gibt's auch heute noch Prüfer, die sich sehr raushängen lassen, dass sie am längeren Hebel sitzen.

Meine Frau war vergangenes Jahr ausnahmsweise mal selbst mit unserm 125er Roller beim TÜV. Den Roller haben wir seit fast 10 Jahren, völlig original, nichts verändert. Der wurde also schon viermal "getüvt", allerdings durch die Werkstatt.

Diesmal aber erklärte dieser Prüfer meiner Frau, dass der "Vergaser nicht serienmäßig" sei, daher die Betriebserlaubnis erlöschen wäre, und er somit keine Plakette klebt. Meine Frau, die sich von solchen Vorfällen nicht beeindrucken lässt, diskutierte dann noch 10 min erfolglos mit dem Prüfer, und rief mich dann kurzerhand am Handy an.

Ich hab dann mit ihm gesprochen, und vor mir lag dieses COC-Dingspapier, wo alle Daten drinstehen. Dann hab ich den Prüfer gefragt, wie er denn drauf käme, dass der Vergaser nicht original sei, und woran er das erkenne. "Die Bauteilnummer stimmt nicht" war die Antwort. Habe ihn gefragt, wie denn die korrekte Nummer lauten müsse. Pause. Hab nochmal nachgefragt - ich hatte sie ja vor mir liegen. Dann kam ein "DIE stimmt jedenfalls nicht". Hab ihn die Nummer vorlesen lassen und dazu gesagt, dass ich ihm jetzt das COC-Papier aufs Fax lege. Und wenn er dann nicht sofort die Plakette klebt, mach ich eine große Durchsage an die Prüfstellenleitung beim TÜV Süd. Gespräch beendet. Plakette wurde geklebt.

Dieser Prüfer wollte offenbar die vermeintliche Unkenntnis meiner Frau ausnutzen, um sich aufzuspielen, sich wichtig zu machen. Der behauptete einfach, der Vergaser sei nicht original, ohne belegen zu können, weshalb und warum. Genau DAS sind Vorfälle, die dazu angetan sind, solche TÜV-Prüfer auch mal öffentlich zu diskreditieren.

Im Allgemeinen macht sicher die Mehrheit der Prüfer einen gewissenhaften Job, unterstelle ich mal. Viele sind sicher auch menschlich okay und zugänglich. Aber da es eben immer wieder irgendwo solche Vollpfosten gibt, sehen die mich nicht mehr.

Wie oben schon geschrieben: die Werkstatt macht das stressfrei. Und da wissen die Meister, die am Auto arbeiten, idR deutlich besser bescheid über Auto und Zustand, als der Prüfer, der das in 5 min abhandeln soll. Und drum sind die Prüfer in den Werkstätten meist auch zurückhaltender. Aber da finden sie halt auch keine "leichten Opfer" wie eine Frau mit Motorroller. Da stehen sie kompetenten Leuten gegenüber.

Moosi







[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von : Moosi am 13-02-2016 21:24 ]

frenek


Sternzeit-107-Mitglied seit:
07.09.2003

Nachrichten: 1882

OFF-Line

 Geschrieben 13.02.2016 21:55   
Da diese unselige HU nun aber auch gar nichts mit Sicherheit sondern ausschliesslich mit der Sicherung eigener Pfruende zu tun hat gehoert dieser ganze Laden abgeschafft. Ihre wichtigen Emissionspruefungen im Industriebereich koennen sie von mir aus lustig weiter betreiben.
Aber da das Volk selbst den Tyrannen dort eine gewisse Akzeptanz entgegenbringt wird sich das wohl nie aendern.

Gruss

Frenek

silverSLKdriver


Sternzeit-107-Mitglied seit:
05.01.2016

Aus Kiel

Nachrichten: 29

OFF-Line

 Geschrieben 15.02.2016 10:48   
JA... so ist Deutschland. Ämter und Vorschriften.

...und doch... Wenn ich ganz tief in mich hinein horche, dann braucht auch nicht jede abgewirtschaftete SL-Schüssel, die es nach 40 Jahren gerade noch im Container zurück über den Atlantik schaffte, ein "H-Kennzeichen", das Vorteile bietet. Ganz im Gegenteil, wir benötigen Teileträger, das Heer der gebeutelten SLC´s ist für Reimporte aufgezehrt.

Ich unterhalte noch einen 23-jährigen 8ter BMW, in dem ich jeden Sommer eine Tankfüllung Kraftstoff verbrenne und

...darf dafür volle Steuern und Versicherung blechen...

und da stellt sich dann die Frage nach "Gerechtigkeit". Ist dieses, in sehr viel geringer hergestellten Stückzahlen hergestellte Fahrzeug "historisch" § weniger erhaltungswürdig und wird deshalb zu Recht nicht subventioniert?





Mellops


Sternzeit-107-Mitglied seit:
08.10.2015

Aus Bremen

Nachrichten: 102

OFF-Line

 Geschrieben 15.02.2016 10:52   
Vielen Dank für eure Tips.
Jetzt hab ich gerade die nächste Hi­obs­bot­schaft bekommen.
Das Lenkgetriebe soll kaputt sein....

Das war jetzt die vierte Werkstatt, die sich mein Auto angeguckt hat und das erste mal, dass es aufgefallen ist.
Die Mercedes Vertragswerkstatt in Bremen hat angemerkt, dass die Lenkung Spiel hat und man das irgendwann mal einstellen lassen sollte aber das sei erst einmal nicht TÜV relevant.
Die sagen jetzt, dass das Auto ohne neues Lenkgetriebe auf keinen Fall durch den TÜV kommt.

Langsam dreh ich wirklich am Rad.

gerd

 
Sternzeit-107-Mitglied seit:
17.12.2002

Aus bei Frankfurt/Main

Nachrichten: 8471

OFF-Line

 Geschrieben 15.02.2016 11:25   
Es gibt ein zulässiges Lenkspiel, wieviel, weiss ich jetzt nicht. Das Lenkgetriebe lässt sich auch nachstellen (hier mal danach suchen) auch die Umlenkung unten beachten, daran kann es auch liegen.

Normalerweise testet das nicht der TÜV Prüfer, der bittet Dich während er unten steht, das Lenkrad hin und her zu bewegen um die Teile der Lenkung unten auf Verschleiss zu prüfen. Kommst Du persönlich mit dem Lenkspiel zurecht? Die 107er Lenkung ist nicht wirklich präzise, dazu benötigte es einer Zahnstangenlenkung

Mellops


Sternzeit-107-Mitglied seit:
08.10.2015

Aus Bremen

Nachrichten: 102

OFF-Line

 Geschrieben 15.02.2016 12:20   
Ich selber komm wunderbar mit der Lenkung zurecht. Sie hat definitiv spiel aber ich empfinde das nicht als Problem. Ich bin den Wagen erst über ein halbes Jahr in den USA gefahren ohne Probleme und habe ihn jetzt nochmal 400km von Bremen nach Berlin überführt.
Gerade will ich einfach nur diesen verdammten TÜV damit ich das Auto auch bewegen kann. Mir ist klar, dass ich noch einiges an Arbeit vor mir habe aber ich ging nicht davon aus, dass ich ihn für den TÜV komplett erneuern muss. Sollten das nicht eigentlich nur die Sicherheitsrelevanten Basics sein?

Ich weiß nicht ob das unfair ist aber irgendwie finde ich das verdächtig, dass die jetzt wieder was neues finden.

Frank25


Sternzeit-107-Mitglied seit:
25.08.2012

Aus Thun

Nachrichten: 77

OFF-Line

 Geschrieben 15.02.2016 13:10   
Hallo Lucas,

vielleicht hilf das ein wenig weiter




Gruss Frank


guenniguenzelsen


Sternzeit-107-Mitglied seit:
22.01.2016

Aus Dortmund

Nachrichten: 128

OFF-Line

 Geschrieben 15.02.2016 16:30   
Hi Lucas,

bevor Du jetzt von Prüfer zu Prüfer fährst, solltest Du Dich mit einem Prüfer zu den notwendigen Arbeiten abstimmen und dann diese Punkte ganz gezielt angehen.
Dann wird er Dir im Anschluss sicherlich auch die Plakette nicht verweigern.

Bei den Lenkungen ist es meiner Erfahrung nach so: Zu viel Spiel in der Lenkung ist grundsätzlich ein Problem, wenn es durch Spiel in Lenkgestänge, Zwischenhebel, Lagern, Buchsen etc verursacht wird.
Spiel, durch ein altes Lenkgetriebe wird häufig aber toleriert, da den Prüfern bewusst ist, dass das teilweise kaum zu beheben ist/es keine Neuteile mehr gibt.
Aber wie gesagt, meine Erfahrung...steht so natürlich in keinem offiziellen Dokument

Viele Grüße und viel Erfolg
Thomas

Ernest


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 Geschrieben 15.02.2016 17:01   
Hallo Lucas,

vorweg: ob die Lenkung TÜV Relevant oder nicht ist, weiß ich nicht.

Was ich weiß ist, dass mir AHA für das Lenkgetriebe deutlich mehr berechnen wollte, als ich bei Mercedes selber für ein neues Lenkgetriebe bezahlen musste. Das durfte ich dort auch immerhin selber organisieren. Mit den voraussichtlichen Kosten war AHA allerdings daraufhin sehr unkonkret und hatte scheinbar Probleme beim Kopfrechnen und erst durch Nachfrage nach den niedrigeren Kosten, weil Lenkgetriebe selber besorgt, haben sie diese auch zugegeben. Wie schon geschrieben, ist diese Werkstatt meiner Meinung nach sehr an Geld interessiert, da würde ich an deiner Stelle aufpassen! Das von mir besorgte Lenkgetriebe haben sie ausgewechselt und der Wagen lenkt sich jetzt super und ohne Spiel. Vorher hatte ich ca. 2-3 cm Spiel, was der TÜV nicht bemängelt hatte. Ich habe das Lenkgetriebe wechseln wollen, weil ich nicht so viel Öl auf der Straße verteilen wollte.

Viele Grüße
Ernest

Johnny-1951


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 Geschrieben 15.02.2016 17:21   
Zuviel Lenkungsspiel war schon immer für den TÜV relevant,
damals gab es die Faustregel, über Finger breit nachstellen oder erneuern,
sonst gab es keine Plakette.



-----------------
--- Gruß Werner ---

Moosi


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 Geschrieben 15.02.2016 17:56   
So kenn' ich's auch noch.

Moosi

losgehts


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 Geschrieben 15.02.2016 18:37   
Hi Lukas,
Warum versuchst du nicht den Weg über deine Daimler Service Stelle und das die den TÜV und h machen.
Kostet am Ende auch nicht mehr das TÜV Gebühren gleich sind, lediglich die Voruntersuchung kostet evtl. Etwas.
Die Mercedes Kollegen werden den Wagen auch nur zum TÜV freigeben wenn sie ihn selber für TÜV fähig halten.
Sollte dein Lenkspiel also zu groß sein, werden sie dir mit der Nachstellung helfen, im ungünstigen Fall aber auch ein neues anbieten. Das dient aber auch deiner Sicherheit.
Zumindest kennen die Kollegen die wichtigen Punkte, können beim Prüfer erklären warum das evtl. so sein muss und du bekommst den Wagen durch.
Versuchs doch so rum.
Ansonsten hat im Osten die Dekra die Macht zur Vollabnahme, ist auch eine Möglichkeit obwohl auch hier alle nach den selben Regeln spielen.....

Gruß volker

maeranha


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 Geschrieben 15.02.2016 19:45   
Vor dem Austausch des Lenkgetriebes erstmal die Lenkkupplung anschauen......die ist es sehr oft
Kostet dann auch nur einen Bruchteil....
Kann man leicht auf der Bühne feststellen....

Roadstolett


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 Geschrieben 15.02.2016 21:29   
Hallo Lucas,

nicht verzweifeln - alles wird gut. Nimm dir und deinem SL notfalls eine Auszeit.

Wenn das Spiel am Lenkrad, welches du ja selbst auch wahrgenommen hast, nicht vom Lenkgestänge und nicht von der Lagerung des Lenkzwischenhebels und auch nicht, wie maeranha erwägt, von der Lenkungskupplung herrührt, intakte Radaufhängung und Radlagerung voirausgesetzt, dann geht der Leerweg am Lenkrad auf Verschleiß im Lenkgetriebe zurück. Das muss Mann bei diesem Fahrzeugtyp einkalkulieren, wie eben auch Bremsklötze verschleißen und Reifen sich abfahren. Und ab einem bestimmten Zustand muss Mann dann handeln.

Ich denke nicht, dass das Werkstattpersonal vorrangig und in übersteigertem Eigeninteresse die Absicht hat, dir das Leben schwer und den Geldbeutel leicht zu machen. Die haben eben, so nehme ich an, bei der Vorbereitung deines Fahrzeugs für die technische Untersuchung diesen Mangel festgestellt und - ob nun objektiv oder subjektiv - für relevant erklärt. Auch wenn dir das im Moment nicht in den Kram passt - ich kann es nachempfinden - so ist doch festzuhalten, dass die Untersuchung eines Fahrzeugs hinsichtlich der Verkehrssicherheit eine gewisse Berechtigung hat und dass dann festgestellte Mängel in Ordnung zu bringen sind.

Ja, beim Lenkungsspiel wird der eine noch tolerieren, was der andere gar nicht erwähnt, ein dritter dagegen als verkehrsunsicher einstuft und das Auto womöglich nicht mehr vom Hof lassen will. Das geht aber weniger auf Wohlgesonnenheit oder Boshaftigkeit zurück, sondern, schlichtweg auf eine subjektive Wahrnehmung und Bewertung.

Letztlich ist aber nicht das (Vor-) Urteil des Werkstattpersonals relevant, sondern das des Prüfers.

Mann mag kurz über den vorausgegangen Satz nachdenken, denn dieser ist nicht unerheblich.

Freilich mag der Prüfer unter Umständen vom Werkstattmann sensibilisiert werden, schließlich arbeitet man ja Hand in Hand. Nun denn - jetzt gilt es, einen Weg aus der Krise zu finden.

Wenn es mein Fahrzeug wäre, würde ich folgendermaßen vorgehen:

1. Mit dem Werkstattpersonal reden. Das vorhandene, selbst wahrgenommene Spiel bestätigen und mich auch für den Hinweis und für die gewissenhafte Vorprüfung bedanken.

2. Schildern, dass ein neues Lenkgetriebe jetzt im Moment - falls es denn so ist - alle weiteren Schritte erübrigt, weil, sollte ein Austausch jetzt sofort tatsächlich unumgänglich sein, du das Projekt erst einmal auf Eis legen müsstest - falls dies so ist.

3. Fragen, ob die Werkstatt in der Lage ist, das Lenkungsspiel, wie vom Hersteller vorgesehen, nachzustellen. (Vermutlich nicht oder niemand will die Arbeit verantworten).

4. Freundlich den Werkstattmann darauf hinweisen, dass das Spiel von einer anderen Werkstatt als noch tolerierbar eingestuft wurde und dass du darum bittest, die Prüfung durch die DEKRA ohne Austausch des Lenkgetriebes vornehmen zu lassen. Sollte die Abnahme nicht erfolgreich enden, wären der Ausgang und die Kosten dein Risiko. Die Werkstatt sichert sich, verständlicherweise, gerne ab und schließt deshalb im Vorfeld jeden erdenklichen Mangel nach Möglichkeit aus. Schließlich will man sich als Werkstattmeister nicht vom Kunden vorhalten lassen, weshalb das eigene Schätzchen trotz teuer bezahlter Vorbereitung die Prüfung nicht bestanden hat. Außerdem ist der Werkstattmann auch gegenüber dem Prüfer, ob dessen Vertrauensvorschuss, in gewisser Weise in der Pflicht.

5. Die Alternative

Gerd schrieb:

"Das Lenkgetriebe lässt sich auch nachstellen (hier mal danach suchen)"

"auch die Umlenkung unten beachten, daran kann es auch liegen."

So ist es. Unter der Voraussetzung, dass das Lenkgestänge einschließlich der Lagerung Lenkzwischenhebel (beim Linkslenker rechts am Längsträger) sowie Lenkungskupplung und Radaufhängung in Ordnung sind, liegt Spiel im Lenkgetriebe selbst vor.

Mann kann es nachstellen, sollte dazu aber über ausreichend Erfahrung und Gefühl oder über Erfahrung und das dafür konzipierte Spezialwerkzeug verfügen. Eigentlich sollte es auch die Werkstatt können, in der dein SL steht. Eigentlich. Viele haben das Werkzeug nicht, haben die Erfahrung nicht oder lehnen die Verantwortung für eine Nachstellung ab. Dies, obwohl eine solche ja herstellerseitig, abhängig vom Lenkgetriebe, prinzipiell vorgesehen ist.

Ich werde mich hüten, hier eine Anleitung zu verfassen, wie der Laie am Lenkgetriebe experimentieren kann. Was ich aber tun möchte, ist die Zusammenhänge und ein mögliches, fachmännisches Vorgehen aufzeigen:

Mit vorhandenem Spezialwerkzeug:

Vom Lenkstockhebel (das ist der Hebel, welcher am Lenkgetriebe montiert und vom Lenkgetriebe beim Lenken geschwenkt wird) mit einem Abzieher bzw. Ausdrücker das Gelenk der Spurstange sowie das Gelenk der Lenkstange ("mittlere Spurstange") abdrücken. Die beiden Lenkungsteile beiseite schieben, so dass der Lenkstockhebel frei schwenken kann. Damit ist das Lenkgetriebe vom Lenkgestänge abgekoppelt.

Stern aus der Prallplatte des Lenkrades - sofern ohne Airbag! - heraushebeln.

Den Reibwertmesser (Spezialwerkzeug) an der Lenkradverschraubung ansetzen. Das Alu-Drehteil zur Führung des Werkzeugs in die Prallplatte einsetzen und mit dem Werkzeug das Lenkrad mehrfach von Anschlag zu Anschlag drehen. Der Motor bleibt aus, also Prüfung und Einstellung erfolgen ohne Servo-Unterstützung. Nun kann der vorhandene Reibwert ermittelt werden. Etwas unfachmännisch gesprochen: "Wie leicht oder wie schwer lässt sich die Lenkung drehen".

Der Reibwert wird insbesondere im Bereich der Geradeausstellung relativ gering sein. Daher rührt auch das spürbare Spiel. In den äußeren Bereichen, die logischerweise weniger verschleißen als um die Mittellage herum, wird der Reibwert merklich höher sein. Und genau darin besteht die Gefahr, wenn der Laie oder der (fahr-) lässige Fachmann willkürlich an der Einstellschraube dreht:

Die Einstellschraube befindet sich auf der Oberseite des Lenkgetriebes. Es dürfte ein 6 mm oder 8 mm Innensechskant (Inbus) sein, die Kontermutter ca. Schlüsselweite 22 mm - geschätzt. Steht aber sicher alles in den Werkstattunterlagen, die Schlüsselweiten sind jetzt mal nicht das Thema.

Das Problem ist, dass Mann, je nach Motorisierung, sehr schlecht an die Einstellschraube herankommt. Mitunter sieht man sie nicht, kann sie nur, von oben oder von unten, ertasten. Es gibt ein MB Spezialwerkzeug, mit dem Mann von unten die nicht einsehbare Mutter lösen soll. Es ist schwer, mit diesem Gynäkologentool das Drehmoment zum lösen aufzubringen. Leichter ginge es bei ausgebauter Lenkung, dann jedoch, ob eines fehlendes Adapters, nicht mit dem Reibwertmesser.

Zum einstellen stecke ich immer zuerst den Inbusschlüssel in den Innensechskant und merke mir die Position, also in welche Richtung der Schlüssel bei der vorgefundenen Ausgangssituation zeigt. Dann die Kontermutter lösen. Aufgrund der Platzverhältnisse ist das leichter gesagt als getan.

Mit dem Lösen der Kontermutter wird sich der Inbusschlüssel mitdrehen. Dadurch ist das Lenkungsspiel schon verändert. Deshalb bei nun gelöster Kontermutter den Inbusschlüssel (Kontermutter gegenhalten) wieder in die Ausgangsposition drehen. Von dort aus wird, wenn man das Spiel verkleinern will, bei der Servolenkung die Einstellschraube nicht hinein, sondern herausgedreht. Die erste halbe Umdrehung geht das wahrscheinlich ohne spürbaren Widerstand. Ab etwa einer 3/4 Umdrehung wird man Widerstand spüren.

Worin besteht nun die Gefahr? Diese besteht darin, dass der Laie die Schraube einfach so weit herausdreht, dass die Lenkung um die Mittellage herum nahezu spielfrei ist. Doch was wäre zu schön um wahr zu sein, denn nun kann die Lenkung in den Randbereichen klemmen.

Die Kunst, ein Lenkgetriebe einzustellen, besteht somit darin, dem Lenkgetriebe um die Mittellage herum möglichst viel Spiel zu nehmen, dabei aber noch so viel Spiel zu belassen, dass die Lenkung in den Außenbereichen keinen zu hohen Reibwert aufweist, also nicht klemmt.

Mit dem Reibwertmesser, letztlich ein Drehmomentmesser, kann das Spiel innerhalb der vorgeschriebenen Toleranz eingestellt werden. Das geht aber nur, wenn ein gewisser Verschleißzustand noch nicht überschritten ist. Mann kann aber, mit einem Zugeständnis an ein verbleibendes, merklich geringeres Spiel als zuvor, die meisten Lenkungen weiterhin nutzen.

Stand mir das Werkzeug nicht zur Verfügung, habe ich die Einstellschraube, je nach Ausgangssituation, eine halbe bis 3/4 Umdrehung herausgedreht. Entscheidend ist, dass die Lenkung an keiner Stelle schwergängig ist, was nur bei vom Lenkgestänge abgekoppelter Lenkung vernünftig beurteilt werden kann. Wie sich ein schwergängiger Bereich anfühlt, spürt man, wenn man die Schraube zu weit herausgedreht hat.

Mann bekommt Spiel einer alten Lenkung nicht auf Anhieb weg, kann es aber in der Regel zumindest so weit verringern, dass es sicherheitstechnisch unbedenklich ist, ohne dass die Lenkung dabei Schaden nimmt. Der Vorteil: Wird das Spiel in mehreren Schritten nachgestellt, wird durch den zwischenzeitlichen Fahrbetrieb der Unterschied zwischen Mittellage und Randbereich geringer, was dann eine weitere Nachstellung erlaubt das Spiel somit weiter reduziert werden kann.

Entscheidend ist, wie sich die Lenkung nach der Nachstellung außerhalb der Mittellage zeigt - das ist entscheidend.

Wie gesagt, das soll ausdrücklich keine Anleitung sein, sondern eine Schilderung der Zusammenhänge, der Chancen und der Risiken.

Wünsche eine extra Portion Durchhaltevermögen, Glück und Geduld.

Winni

FrankEinsNullSieben


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Nachrichten: 1039

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 Geschrieben 16.02.2016 00:36   
Vorab: Mein SL hat ca. 550.000 km runter und noch immer das erste originale Lenkgetriebe drin. Noch nie hat der TÜV das Spiel bemängelt (ich in der Vergangenheit hingegen schon). Daher hab' ich nach und nach ein paar Dinge machen lassen, z.B.:

Das Lenkgetriebe kann man nachstellen, i.d.R. nur einmal und mit Vorsicht, sollte ein Fachmann machen (Werkstatt). Nicht zu stark nachstellen, sonst droht Blockade.
Spurstangen erneuern hilft auch merklich.
Neue Lager für die Querlenker u.+o. helfen auch.

Alle diese Maßnahmen haben jeweils das Spiel verringert und das Lenkgefühl deutlich verbessert. Wie gesagt, sogar ein sehr altes Lenkgetriebe muß deswegen nicht auf den Müll. Ich schätze, bei meinem Wagen war der Verschleiß sogar eher höher, da er vom ersten Tag an auf Breitreifen unterwegs war (225/60 bzw. 235/55), mit Serienbereifung wär' das Lenkgetriebe vermutlich stärker geschont worden.

Nicht verzweifeln ... wobei ein neues Lenkgetriebe (bzw. ein teuer überarbeitetes) kein Garant für minimales Lenkungsspiel ist, wenn Spurstangenköpfe ausgeschlagen sind und die Vorderachslager verschlissen/verhärtet. Da wackelt's trotzdem vorne.

Grüße, Frank

driver


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Nachrichten: 3958

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 Geschrieben 16.02.2016 11:39   
Bei dem Gehampel sieht man immer wieder, was in den Staaten klaglos unterwegs ist darf hier noch lange nicht fahren.

Wolfgang

silverSLKdriver


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 Geschrieben 16.02.2016 12:36   
Lenkspiel ist einstellbar. Es ist nicht gesagt, dass dem Prüfer das bekannt ist.
Wenn der Mangel erst einmal im Prüfbericht steht, dann ist das natürlich ärgerlich, deshalb macht man das eigentlich vor der Vorstellung des Kfz beim TÜV.

Lenkgetriebe oberer Deckel, da befindet sich eine große Mutter, die lösen. Dann ist in deren Mitte, wenn ich mich richtig erinnere,... eine Schlitzschraube. (beim 78er 116er, der wohl das gleiche Lenkgetriebe hat)...Die Mutter lösen, die Schlitzschraube leicht! anziehen, danach wieder minimal lösen, beim Festziehen der Mutter dann die Schlitzschraube mit dem Schraubenzieher festhalten. Besser ist es, man lässt das jemanden machen, der sich damit auskennt. Wer die Schlitzschraube zu fest anzieht, riskiert das Blockieren der Lenkung. Keinesfalls zu stark anziehen!

[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von : silverSLKdriver am 16-02-2016 12:38 ]

gerd

 
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Nachrichten: 8471

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 Geschrieben 16.02.2016 12:53   
Quote:

On 2016-02-16 12:36, silverSLKdriver wrote:
Lenkspiel ist einstellbar. Es ist nicht gesagt, dass dem Prüfer das bekannt ist.
Wenn der Mangel erst einmal im Prüfbericht steht, dann ist das natürlich ärgerlich, deshalb macht man das eigentlich vor der Vorstellung des Kfz beim TÜV.

Lenkgetriebe oberer Deckel, da befindet sich eine große Mutter, die lösen. Dann ist in deren Mitte, wenn ich mich richtig erinnere,... eine Schlitzschraube. (beim 78er 116er, der wohl das gleiche Lenkgetriebe hat)...Die Mutter lösen, die Schlitzschraube leicht! anziehen, danach wieder minimal lösen, beim Festziehen der Mutter dann die Schlitzschraube mit dem Schraubenzieher festhalten. Besser ist es, man lässt das jemanden machen, der sich damit auskennt. Wer die Schlitzschraube zu fest anzieht, riskiert das Blockieren der Lenkung. Keinesfalls zu stark anziehen!

[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von : silverSLKdriver am 16-02-2016 12:38 ]



Die Lenkungen sind immer in der Mittellage verschlissen, also unbedingt beim Einschlag li/re nachziehen und dort prüfen! Einstellen in Mittellage ist zu gefährlich für einen Laien. Hier kann man sich dann beim Servounterstützten Lenken den Rest auch noch kaputt machen, noch schlimmer ist die Unfallgefahr dadurch

chund


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Nachrichten: 1309

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 Geschrieben 16.02.2016 12:54   
Quote:

On 2016-02-16 12:36, silverSLKdriver wrote:
Lenkspiel ist einstellbar. Es ist nicht gesagt, dass dem Prüfer das bekannt ist.
Wenn der Mangel erst einmal im Prüfbericht steht, dann ist das natürlich ärgerlich, deshalb macht man das eigentlich vor der Vorstellung des Kfz beim TÜV.

Lenkgetriebe oberer Deckel, da befindet sich eine große Mutter, die lösen. Dann ist in deren Mitte, wenn ich mich richtig erinnere,... eine Schlitzschraube. (beim 78er 116er, der wohl das gleiche Lenkgetriebe hat)...Die Mutter lösen, die Schlitzschraube leicht! anziehen, danach wieder minimal lösen, beim Festziehen der Mutter dann die Schlitzschraube mit dem Schraubenzieher festhalten. Besser ist es, man lässt das jemanden machen, der sich damit auskennt. Wer die Schlitzschraube zu fest anzieht, riskiert das Blockieren der Lenkung. Keinesfalls zu stark anziehen!

[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von : silverSLKdriver am 16-02-2016 12:38 ]



Na ja, lieber würde ich mein Leben der Beschreibung von Winni anvertrauen als Deiner Nach allem, das ich zu diesem Thema in Erinnerung habe, wird die Einstellschraube immer HERAUSGEDREHT, niemals reingedreht, um das Spiel zu verringern!!!


Gruss
Andreas

Uwe560


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Nachrichten: 997

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 Geschrieben 16.02.2016 14:02   
Hallo,

einige "Spezialisten" schreiben hier irgendwelche Beschreibungen ab und posten sie. Das ist nur hilfreich für jemanden der nicht "googlen" kann.
Schaut bei Interesse in diesen 5 Jahre alten Thread Lenkspiel

Auch nach 5 Jahren habe ich keine Probleme und das Lenkspiel ist für einen 107er mehr als akzeptabel.
Wer sich allerdings mit seinen Schrauberkenntnissen schon nicht mal an die Bremsanlage traut, sollte von der Lenkung die Finger lassen.

Gruß Uwe

driver


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Nachrichten: 3958

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 Geschrieben 16.02.2016 14:09   
Quote:

On 2016-02-16 14:02, Uwe560 wrote:
Hallo,

einige "Spezialisten" schreiben hier irgendwelche Beschreibungen ab und posten sie. Das ist nur hilfreich für jemanden der nicht "googlen" kann.
Schaut bei Interesse in diesen 5 Jahre alten Thread Lenkspiel

Auch nach 5 Jahren habe ich keine Probleme und das Lenkspiel ist für einen 107er mehr als akzeptabel.
Wer sich allerdings mit seinen Schrauberkenntnissen schon nicht mal an die Bremsanlage traut, sollte von der Lenkung die Finger lassen.

Gruß Uwe



Sehr richtig Uwe, das ist nix für Laien, die sollen bitte in die Werkstatt
Ich habe es schon mal an einem alten 280er machen lassen, hat prima geklappt.

Wolfgang



[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von : driver am 16-02-2016 14:12 ]

Mellops


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Nachrichten: 102

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 Geschrieben 16.02.2016 14:48   
Danke für die Anleitungen aber ich werde die Lenkung nicht alleine einstellen wollen. Zwar habe ich schon einiges an meinem Auto gemacht (Bremsen, Wasserpumpe, Odometer usw.) aber alles was Feintuning angeht, besonders in einem so sensiblen Bereich, will ich nicht alleine machen. Falls ein erfahrener Schrauber im Berliner Raum Zeit und Lust hat würde ich das gerne mit Hilfe machen aber nur unter fachmännischer Kontrolle.

Ich habe heute nochmal mit der Werkstatt geredet. Auf meine anfrage ob man das Spiel nicht soweit verringern könnte, dass es im tollerierbaren Rahmen liegt kam ein direktes "Nein". Nur ein neues Lenkgetriebe würde helfen. Allerdings sagte mir der Mechaniker, dass die Lenkung gar kein Spiel haben dürfe um den TÜV zu bestehen. Was mich doch ein bisschen wundert nachdem ich schon so manchen Oldtimer gefahren bin bei dem man ordentlich am Schwimmen war.

Naja er sagte es würde hier ja um meine Sicherheit gehen. Ich hatte nie Probleme mit dem Lenkspiel, fahre nicht über 90kmh und i.d.R. nur kurze stecken in der Stadt.

Ich hol das Auto jetzt erst einmal wieder zurück und ab in die Tiefgarage. Habe definitiv nicht das Geld für das Lenkgetriebe geschweige denn die Arbeit.

gerd

 
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Aus bei Frankfurt/Main

Nachrichten: 8471

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 Geschrieben 16.02.2016 14:58   
Ich habe den Eindruck, dass ma Dir unbedingt ein neue Lenkgetriebe verkaufen will, das "nein" ohne eine Einstellung zu versuchen, spricht sehr dafür. Das Nachstellen geht nicht endlos, soweit ich informiert bin, ein bis zweimal. Es gibt ja ein zulässiges und TÜV konformes Lenkspiel (Frank hat ja die Grafik dazu eingestellt) von 25mm. Leichtes Lenkspiel gibt es immer bei dieser Art von Lenkung. Dies hilft ja auch dem Fahrkomfort.

In Berlin müsste doch jemand sein, der das mal machen kann!

Gruß
Gerd

Turbothomas




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27.12.2002

Nachrichten: 6988

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 Geschrieben 16.02.2016 15:18   
Hallo Lucas,

bei den alten Autos sollte man mit einem Konzept vorgehen. Lenkgetriebe sind teuer und es ist ärgerlich, wenn man das Teil tauscht und das Lenkspiel ist immer noch vorhanden.

Deswegen mein Tipp (nach erfolgreicher Restauration):

1. Das Spiel in den anderen Lenkungsteilen reduzieren. Dazu gehören das Lager des Umlenkhebels auf der rechten Seite, und die Spurstangen, sowie der Lenkstange (sitzt zwischen den beiden Spurstangen) und die Anlenkung zu den Achsschenkeln.
2. Der Sinn der Geschichte: Die unter 1. genannten Teile sind preiswert zu erhalten und einfach zu tauschen.
3. Hast Du jetzt noch "Spiel im Lenkgetriebe", dann geht es zum Lenkgetriebe mit der Kupplung.

Grüßle

Thomas

PS: Ein noch präziseres Fahrverhalten gibt es mit den Vorderachslagern von DTL, dabei sind auch Originallager von MB für die Vorderachse von Nöten. Das ist dann aber das Tüpfelchen auf dem "i" und 1-3 sollten sauber funktionieren.

Johnny-1951


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Nachrichten: 1715

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 Geschrieben 16.02.2016 16:04   
Es ist doch ein 380er, da geht es ein wenig kapp zu um nachzustellen, aber es ist machbar.
Gerd hat doch alles genau gesagt..., Mittelstellung, die Einstellschraube muss raus gedreht werden um weniger Spiel zu haben.
Berlin ist doch kein Dorf, aber vielleicht solltest du doch mal ins Umland fahren um einen richtigen Handwerker/ KFZ Mechaniker zu finden, da in den größeren Städten und Werkstätten heute nur austauschen angesagt ist.



-----------------
--- Gruß Werner ---

Roadstolett


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08.12.2015

Nachrichten: 770

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 Geschrieben 16.02.2016 19:47   
Hallo zusammen,

Frank 1-0-7 belegt mit seinen Erfahrungen, dass ein Lenkgetriebe selbst mit Breitreifen über eine hohe Laufleistung hinweg in brauchbarem Zustand erhalten und genutzt werden kann. Ein Roadster-Typ beweist Gefühl.

Wie schrieb einst Old-Daimler-Freund Arnd: "Das erste was ich über alte Daimler gelernt habe ist, ein Daimler ergibt sich nicht. Da kann alles verrostet sein, aber er fährt doch."

So ist es. Meistens jedenfalls. Und er fährt nicht nur, er lenkt auch. Oder besser: Er lässt sich auch lenken. Ja, ein Lenkgetriebe, welches übermäßig Spiel aufweist, ist nicht totsicher tot. Wir wissen das, die aufgesuchte Werkstatt weiß dies entweder nicht oder beurteilt den konkreten Fall anders.

Über Hinweise zur Nachstellmöglichkeit wurde nun ja schon auf verschiedene Weise versucht, Lucas aus der Patsche zu helfen. Wo ist der kompetente und zudem auch noch hilfsbereite Schrauber in der Bundeshauptstadt, der wahre Sternenfreund in der Not? Mensch, Vollblutschrauber - helft doch dem SL-Freund, ganz real. Also hoch mit dem Hintern und runter in die Tiefgarage!

silverSLKdriver schrieb:

"Lenkspiel ist einstellbar. Es ist nicht gesagt, dass dem Prüfer das bekannt ist.
Wenn der Mangel erst einmal im Prüfbericht steht, dann ist das natürlich ärgerlich, deshalb macht man das eigentlich vor der Vorstellung des Kfz beim TÜV.

Lenkgetriebe oberer Deckel, da befindet sich eine große Mutter, die lösen. Dann ist in deren Mitte, wenn ich mich richtig erinnere,... eine Schlitzschraube. (beim 78er 116er, der wohl das gleiche Lenkgetriebe hat)...Die Mutter lösen, die Schlitzschraube leicht! anziehen, danach wieder minimal lösen, beim Festziehen der Mutter dann die Schlitzschraube mit dem Schraubenzieher festhalten. Besser ist es, man lässt das jemanden machen, der sich damit auskennt. Wer die Schlitzschraube zu fest anzieht, riskiert das Blockieren der Lenkung. Keinesfalls zu stark anziehen!"

Also der Tipp ist sicherlich nicht weniger gut gemeint als die anderen, aber da scheint eine Erfahrung mit einem mechanischen, nicht servounterstützten Lenkgetriebe in vielleicht etwas verblasster Erinnerung zu sein. Es ist kein Hexenwerk, eine Lenkung einzustellen - aber auch kein Kinderspiel. Die beschriebene Vorgehensweise passt für Lucas 380 SL nicht. Details passen zu einer mechanischen Lenkung, also ohne Hilfskraftunterstützung. Wichtig erscheint mir die Passage: "Besser ist es, man lässt das jemanden machen, der sich damit auskennt." Ja.

Gerd schrieb:
"... Einstellen in Mittellage ist zu gefährlich für einen Laien. Hier kann man sich dann beim Servounterstützten Lenken den Rest auch noch kaputt machen, noch schlimmer ist die Unfallgefahr dadurch"

Genau darin besteht die Gefahr, wenn ein Lenkgetriebe durch unkontrolliertes Herumdrehen an der Einstellschraube (bei) spiellos verstellt und anschließend mit hydraulischer Unterstützung gegen die "innere Reibung" angegangen wird - das spürt Mann nicht. Ja, wenn das Lenkrad bei Kurvenfahrt losgelassen werden kann und dann in dieser Stellung so verbliebe, dann wäre in der Tat der Reibwert (entschieden) zu hoch. Leider heißt das aber nicht im Umkehrschluss, dass wenn sich das Lenkrad den Rückstellkräften ergibt, also von selbst in den Bereich der Mittelstellung zurückläuft, dann die Einstellung in Ordnung wäre. Noch nicht einmal bei angehobener Vorderachse und abgestelltem Motor würde ich mir eine Beurteilung erlauben, wenn das Lenkgetriebe noch mit dem Lenkgestänge verbunden ist - das geht nicht sicher genug.

Googelt, so werdet ihr finden. So, oder so ähnlich argumentiert Uwe. Ein A-Typ?

Und in der Tat findet man, wie in fast allen Lebensbereichen, erstaunlich viel zu dem Thema. Und so stieß ich beim Suchversuch auf diesen Artikel:

http://images.google.de/imgres?imgurl=http%3A%2F%2F107sl-club.mercedes-benz-clubs.com%2Fimages%2FimgContent%2Flenkgetr-1.jpg&imgrefurl=http%3A%2F%2F107sl-club.mercedes-benz-clubs.com%2FDer%2B107er%2FRat%2Bund%2BTat%2FLenkgetriebe%2Bnachstellen%2F480%2Fde%2F001&h=227&w=600&tbnid=uj7xlg5O_4S7YM%3A&docid=2-OQE2_Dnm67XM&ei=zWLDVtfCKezw6ASMq7TgAQ&tbm=isch&iact=rc&uact=3&dur=3797&page=1&start=0&ndsp=26&ved=0ahUKEwiX3fvS7fzKAhVsOJoKHYwVDRwQrQMILzAG

Bitte die Hieroglyphensammlung nicht abtippen - besser copy and paste, wie der Bayer sagt.

Ich erachte den Artikel als interessant, aber gleichzeitig auch als riskant. Manche Wahrheit wird da mit nicht zutreffenden Interpretationen kombiniert.

"Lenkgetriebe selbernachstellen? ... Das Thema ist klassisch für DIY"

Oha!

Details lassen vermuten, dass der Verfasser über praktische Erfahrung nicht oder kaum verfügt.

Auszug aus dem Artikel:

"Weil Momente nur mit viel Erfahrung zu „fühlen“ sind, hat das Werk eine sinnreiche Einrichtung konzipiert, die das Reibmoment um die Mittellage (ca. 100-160 Ncm) objektiv misst. Damit die übrigen Gelenke der Lenkung (Spurstangenköpfe usw.) das Ergebnis nicht verfälschen, werden die Spurstangen zur Messung vom Lenkhebel gelöst."

Damit die das Ergebnis nicht verfälschen? Wenn das Lenkgetriebe nicht vom Lenkgestänge abgekoppelt wird, dann reicht die Skala des Reibwertmessers auch bei der leichtgängigsten Lenkung nicht mehr aus, um die Masse in Bewegung zu versetzen. Der Artikel ist für einen Einblick ins Thema nicht schlecht, taugt aber absolut nicht als Do it yourself-Anleitung.

Wenn wir schon beim googeln sind:

Lucas, wenn du möchtest, dann Google mal nach dem W 123 Club. Oder schau gleich hier rein:

http://www.w123-club.de/html/kontakt.htm

Der Club und der Technikreferent hat seinen Stammsitz in Berlin. Vielleicht magst du da mal anfragen, falls es in der 107er-Fraktion keinen Helfer in der Not geben sollte.

Wäre ja schon ein Armutszeugnis, die 123er-Kollegen im Hilfe bitten zu müssen...

Also: Wo ist der erfahrene Schrauber, der dazu noch sagen kann: Öch bön oin Börlienär

Wünsche viel Erfolg, dass diese Lenkungshürde bald genommen ist.

Wird schon werden.

Winni

Johnny-1951


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 Geschrieben 16.02.2016 20:25   
Hi Winni,
die Kladde ist noch nicht voll, kannst du mal die Funktionsweise des Lenkgetriebe beschreiben, so vom ersten Punkt wo man das Lenkrad anfasst bis hin wo sich ein Rad links oder recht bewegt
nur damit wir nicht alle googlen müssen


-----------------
--- Gruß Werner ---

Roadstolett


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 Geschrieben 16.02.2016 21:10   
Hallo Werner,

tolle Anregung, das mache ich doch gerne für dich.

Links- und Rechtslenker in getrennten Abhandlungen? Bei welcher ATF-Temperatur möchtest du den simplen Vorgang beleuchtet haben? Online, in digitaler Form? Oder die einfache analoge Ausführung, die Edeltinte von einer seidenbehangenen Jungfrau mit einem ziselierten Metall-/Straußenfedern-Arrangement auf handgeschöpftes Papier gekritzelt, in MB-Tex oder wahlweise Latex gebunden?

Du regst an: "... so vom ersten Punkt wo man das Lenkrad anfasst bis hin wo sich ein Rad links oder rechts bewegt"

Also vorab, mein geschätzter Foren-Freund und vielleicht bald Nachbar Werner, will ich dir schon mal ungegogelt den Hinweis geben, dass sich bei deinem zwischen den kitschig-hellenistisch anmutenden Säulenimitaten und der Armada von Kampf-Gartenzwergen schief eingeparkten SL ab dem ersten Punkt wo du das Lenkrad anfasst und mehr oder weniger mächtig oder schmächtig am Rad drehst, konstruktiv vorgesehen nicht ein Rad links oder rechts, sondern aus sicherheitstechnischen Gründen das Rad links und rechts bewegen sollte.

Vielleicht magst du ja im Vorfeld den Unterschied zwischen oder und und ergoogeln. IT-Fachleute haben dafür auch ein Händchen, mitunter mutiert das in und/oder Links-/Rechtskombinationen.

Und dann, Werner, dann haben wir ja mitunter auch Forenteilnehmer, die, neben diversen und diffusen Besonderheiten auch bei der Links-/Rechts-Unterscheidung sagen wir mal Auffälligkeiten zeigen. Ich will jetzt hier nicht auf geschlechterspezifische Auffälligkeiten eingehen. Nein, das macht Mann nicht. Aber bevor ich dann die von dir gewünschten Abhandlungen veröffentliche, sollten die Grundvoraussetzungen für das dann hoffentlich angestrebte, sinnerfassende Lesen nach Möglichkeit soweit geschaffen sein.

Naja, bis das soweit ist, da habe ich ja noch Zeit.

Passt doch so für dich.

Winni

FrankEinsNullSieben


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 Geschrieben 16.02.2016 22:03   
Quote:

On 2016-02-15 13:10, Frank25 wrote:













Vielleicht hilft ja auch wenig Geometrie ...

Einfach ein deutlich kleineres Lenkrad montieren!!



Grüße, Frank

[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von : FrankEinsNullSieben am 16-02-2016 22:04 ]

Frank25


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 Geschrieben 16.02.2016 23:05   
Hallo Frank,

könnte klappen wenn der TüV es einträgt und das währe das nächste Desaster.

Gruss Frank

jogi1168


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 Geschrieben 17.02.2016 11:52   
Hallo zusammen,

wie Winni schon umfangreich recherchiert hat, gibt es zu dem Thema jede Menge Lesestoff in den verschiedenen MB Foren, wenn man sich das denn anschauen will.

Aber leider wurde hier wie in den meisten Diskussionen immer noch nicht klargelegt, wo denn nun das Problem sitzt oder steht

Erst wenn dieses Ermittelt wäre sollte man sich dann dem Lenkgetriebe widmen. Da ich das Thema bei meinem SEC W126 auch schon durchhabe würde ich dir raten, falls das das Problem ist das du dir da mal die verschiedenen Erfahrungsberichte anschaust, da wirst du dann Möglichkeiten finden, die du bis jetzt nicht kennst.

Ein Lenkgetriebe kann nur in einem ganz engen Toleranzbereich eingestellt werden. Sollte schon ein großes Spiel vorhanden sein ist das nicht das Mittel der Wahl. Und dann aufgrund Versicherungstechnischen Gründen nur mit einer Reibwertmessung. Alles andere ist meiner Meinung nach Gemeingefährlich. Muss aber jeder selber wissen.

Bei mir war es ein Neues gebrauchtes Lenkgetriebe aus der Bucht mit 10.000 Km. Seitdem ist da bei mir Ruhe.

Es wäre schön wenn die Info kommt wo den das Problem denn nun beheimatet ist,
aber deswegen wird sich dein Daimler nicht ergeben, gell Winni,


gruß

Arnd



Roadstolett


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 Geschrieben 17.02.2016 13:08   
Hallo Arnd,

richtig, kampflos ergeben kommt nicht in Betracht - generell nicht.

Dass das Spiel mehrere Ursachen haben kann, welche einzeln oder in Kombination auftreten können, wurde, so meine ich, ausgiebig und ausreichend kundgetan. Halt noch nicht von jedem.

Dem Hinweis von Hausmeister Thomas mag man dabei eine besondere Beachtung schenken, wonach auch die Erneuerung von Teilen, welche bei einer Einzelbeurteilung in Ordnung scheinen, in der Summe eine merkliche Verbesserung bewirken können.

Allerdings schrieb Lucas:

"... Jetzt hab ich gerade die nächste Hi­obs­bot­schaft bekommen.
Das Lenkgetriebe soll kaputt sein.... "

Auf dieser Werkstatt-Diagnose bauen die weiteren Annahmen und Lösungsvorschläge auf.

Freilich kann man die vom Fachmann des mehr oder auch weniger vorhandenen Vertrauens genannte Ur-Sache erst einmal verifizieren oder, wenn es denn eine Falschmeldung wäre, die Ente enttarnen, aber ich glaube, dass eine Konzentration auf das Lenkgetriebe zielführend ist und dass dem Lucas nicht geholfen ist, wenn wir ihn jetzt erst einmal im Rahmen einer notärztlichen Ausschlussdiagnose das komplette Lenkgestänge, die Lenkzwischenhebellagerung, sämtliche Querlenker-Lager und -gelenke, die Lagerung der Karosserie auf dem Achskörper und, wenn wir schon dabei sind, gleich die Radlager durch geldzehrende Neuteile ersetzen lassen. Von den damit verbundenen Lohnkosten, die auch eine Fahrwerkvermessung einschließen, ganz zu schweigen.

Nein, Lucas braucht einen gangbaren, kostengünstigen Weg. Und der kann nach wie vor darin bestehen, dass ein in der Sache kompetenter Schrauberfreund aus dem Raum Berlin dem Forenfreund mit Tat am Rad beiseite steht. Auch dies wurde schon mehrfach mitgeteilt, doch Mann entfernt sich mit einer gewissen Regelmäßigkeit scheinbar voreilig von diesem Lösungsansatz.

Alternativ könnte ihm auch bereits eine Empfehlung helfen, welcher Hauptstadt-Schrauber, ggf. in einem mobilen Einsatz, die Lenkung preisgünstig einstellen kann.

Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass googeln nicht ich ins Lenkungs Spiel brachte, sondern dass diese Ehre, und wäre sie auch fragwürdig, einzig und alleine dem hilfsbereiten Uwe560 gebührt. Es obliegt mir nicht, mich mit fremden Lorbeerkränzen zu behangen. Mir genügt der eine eigene auf der Motorhaube.

Und ob nun ergoogelt oder auch nicht: Den Worten müssen Taten folgen und es gibt nichts Gutes, außer Mann tut es.

Also wer wohnt in Berlin und weiß, wie herum eine Schraube auf geht?

Hier ohnmächtig.

Winni

jogi1168


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 Geschrieben 17.02.2016 14:29   
Hallo Winni,

ich bezweifle die Aussage das das lenkgetriebe der Übeltäter ist, wenn der Rest des Fahrwerks nicht komplett überholt ist. Deswegen mein oben genannter Gedankengang. Falls doch das Lenkgetriebe gibt es wie oben schon geschrieben auch in anderen Foren Anleitungen, wie mann selber eins zerlegen und überholen kann. Und das relativ günstig. Ansonsten bietet das sogar jemand in der Bucht an.Altes Getriebe weg, Überholtes kommt an Das mit der Schraube, bin ich der Meinung, kannst vergessen.

Habe viel über das Thema gelesen, würde ich dem Themenstarter auch empfehlen, dann weiss er worum es geht und welche Möglichkeiten es gibt. Interessant wäre die Kugeltauschmethode, solltest mal lesen.

Gruß

Arnd

poldi


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 Geschrieben 17.02.2016 15:45   
Quote:

.....Also wer wohnt in Berlin und weiß, wie herum eine Schraube auf geht?
.......




guckst Du HIER.


http://rt10.107sl-club.de/


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Grüße aus dem Ölsumpf Ulli

Johnny-1951


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 Geschrieben 17.02.2016 17:29   




-----------------
--- Gruß Werner ---

Roadstolett


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08.12.2015

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 Geschrieben 17.02.2016 21:14   
Hallo Arnd,

du schreibst:

"ich bezweifle die Aussage das das lenkgetriebe der Übeltäter ist, wenn der Rest des Fahrwerks nicht komplett überholt ist...."

Naja, also dass die Lenkgetriebe dieser Fahrzeuge verschleißen weiß doch sowohl der erfahrene Schrauber als auch der routinierte Googler. Hinzu kommt, dass man dem Urteil des Fachmanns, der den SL in Arbeit hatte und der das Lenkgetriebe als Ursache für übermäßiges Lenkungsspiel ausgemacht hat, schon vertrauen können sollte. Wer kein Grundvertrauen hat, braucht weder zu einer Werkstatt noch zu einem Arzt zu gehen. Dass die Werkstatt das Lenkgetriebe nicht einstellt, mag am fehlenden Werkzeug liegen oder andere Gründe haben.

Meinst du tatsächlich, dass wenn Lucas dem Einbau eines neuen oder überholten Lenkgetriebes zugestimmt hätte, das Spiel am Lenkrad unbeeindruckt geblieben wäre? Jetzt aber ...

Selbst wenn sich über die nun mehrfach aufgeführten Handlungsfelder ein paar Millimeter Spielverkleinerung gewinnen lassen, so ist doch nicht zu erwarten, dass der bereits TÜV-untersuchte SL mit einem merklich ausgeschlagenen Lenkgestänge aufwartet. Und ich muss zur Beurteilung einer Lenkung auch nicht zuerst die ganze Vorderachse erneuern, sondern es genügt ein Blick auf den Lenkstockhebel. Wenn dieser sich erst nach großem Leerweg am Lenkrad in Bewegung setzt, dann ist klar, dass das Spiel zwischen Lenkstockhebel und Lenkrad zu suchen ist, was eine Untersuchung der Lenkungskupplung, auf die maeranha bereits frühzeitig hingewiesen hat, einschließt.

Und so sehe ich die Frage dann weniger in einem Entscheidungsdilemma, ob nun eher das Lenkgetriebe oder vielleicht eher das Lenkgestänge etc. zu erneuern wäre, sondern die Frage reduziert sich aus meiner Sicht darauf, ob die Lenkung ersetzt werden muss oder ob sie eingestellt werden kann. Und ohne dass ich das Fahrzeug gesehen geschweige denn gefahren habe, würde ich dein Vermögen dafür verwetten, dass ich die Lenkung nicht nur über den TÜV, sondern in einen akzeptablen, gut fahrtauglichen Zustand bringen würde.

Eine Erneuerung oder Instandsetzung des Lenkgetriebes steht doch sinnvollerweise erst dann an, wenn die Einstellmöglichkeit erschöpft ist. Dies ist der einzige Punkt, der die Werkstatt in einem etwas fragwürdigen Licht erscheinen lässt. Aber wie gesagt, wenn das Werkzeug nicht vorhanden ist oder der Fachmann eine Einstellung aus Gründen ablehnt, die wir nicht kennen, dann mag Mann das verstehen oder im Raum stehen lassen, ohne diese Haltung vorschnell schlussfolgernd mit Profitgier zu erklären. Gut, solch ein Gedanke mag nicht von ungefähr kommen. Aber ich bin jedenfalls kein Freund davon, sich über die Qualität einer Werkstatt auszulassen, wenn dies auf der Basis von einseitigen Informationen aus x-ter Hand erfolgt.

Man höre und staune: https://www.youtube.com/watch?v=PclPI54NvNM

Du schreibst: " Das mit der Schraube, bin ich der Meinung, kannst vergessen."

Arnd, in dem Punkt irrst du dich. Glaube mir, ich weiß es. Der Neuzustand lässt sich durch einstellen zwar nicht wieder herstellen, sicherlich aber eine deutliche Verbesserung erreichen. Uwe560 schrieb, dass er seine Lenkung vor fünf Jahren eingestellt hat und heute noch mit dem Resultat zufrieden ist. Was will Mann mehr? Außer einem Neuteil - oder deinem 10.000 km-Schnäppchen.

Arnd, ich habe geträumt, dass du deinen SEC angeworfen hast. Ich klemmte mir das Spezialwerkzeug unter den Arm und dann fuhren wir mit zwei Auffahrrampen im Kofferraum im 8-Zylinder nach Berlin und stürmten die Tiefgarage. Wir hatten gerade die Kontermutter wieder angezogen - High Five! - da rief mein Chef, der mit dem weißen Kittel und ich musste den ganzen Tag Regale einräumen. Nun schmerzt die Wirbelsäule oberhalb des fetten Hinterns... - aus der Traum. Es war zu schön um wahr zu sein. Besonders für Lucas. Mist!

Vielleicht hilft ja Ullis Hinweis auf den Berliner Regionaltreff. Aber sitzt da jemand, der den Unterschied zwischen einem Schraubenzieher und einem Korkenzieher erklären kann?

Ich wünsche es dem Lucas!

Winni

gerd

 
Sternzeit-107-Mitglied seit:
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 Geschrieben 17.02.2016 22:03   
Sag mal Winni, würdest Du nicht so in derart epischer Breite die eigentliche Sache nicht mir 85% Worthülsen füllen, würde ich auch mal mehr als einen Absatz lesen.................

harbus


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 Geschrieben 17.02.2016 23:11   
Hallo Gerd,

Stimme Deinem Beitrag zu 100 % zu.
Wenn ich wissen will wie man eine Schraube festziehen will muss ich nicht bei der Roheisengewinnung anfangen.
Vielleicht haben wir Frankfurter auch zu wenig Geduld.
Vor meinem geistigen Auge spielt sich bei Winnis Beiträgen immer ab wie es mir erginge wenn ich zuhören müsste.

@Winni nix für ungut aber bei Deinen Beiträgen neige ich zum weiterblättern.
Stehe mehr auf Fakten.

Liebe Grüße
Harald aus Frankfurt.


Roadstolett


Sternzeit-107-Mitglied seit:
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 Geschrieben 18.02.2016 00:17   
Hallo Gerd,

Worthülsen? 85 Prozent? Welchen Absatz hast du denn gelesen? Das wären ja 15 % Inhalt.

Ich kann dir nicht empfehlen, einen einzigen oder einzelnen Absatz meiner Ergussschwälle, oder wie meine engsten Freunde meine Endloswerke auch immer gerne titulieren, zu lesen. Da ist es ratsamer, gleich beim erspähen meines Benutzernamens eilig weiterzuscrollen, wie Harald dies vorausschauend praktiziert. Vielleicht hat ja der Hausmeister die geforderte Ignore-Funktion bald fertiggebastelt.

Die einzig eventuell darüber hinausgehende Alternative bestünde darin, die epische Breite in ihrer ganzen Länge vollflächig versuchen zu erfassen. Kann, muss nicht. Text frisst kein Brot.

Vielleicht ist es dir ja ein Trost zu wissen, dass ich zum schreiben länger brauche als du zum lesen. Dabei wiederhole ich nur, was ich ohnehin schon zu wissen glaube, während du im seltenen Einzelfall etwas neues erfahren kannst. Unwahrscheinlich zwar, aber nicht unmöglich.

Meinen mir zugewandten Kritikern Moosi, Harmut und Werner, um stellvertretend für die vielen Freunde die Top Drei namentlich zu nennen, schenke ich großes Gehör. Es gibt in deren Ansichten und Äußerungen offenkundige Übereinstimmungen, einheitlich erkennbar auf Stil und Länge meiner Buchstabensuppe bezogen. Aber wie das bei Kritikern so ist, sie erklären, wie es sein müsste, tun aber selbst nichts, dass es so ist.

Es gibt kein Copyright, so dass jeder nach Lust und Laune kopieren und kürzen kann. Ich erahne die konstruktiven Vorschläge:

.

-

0

Die Menschen sind halt verschieden.

Und manchmal ist es eben von besonderem Wert, nach dem ersten Absatz abzubrechen. Etwa in dem von Werner auszugsweise eingestellten Artikel aus der Werkstattliteratur. Im Grunde interessant, doch schrieben die Literaten:

"... Druckvorrichtung der Lenkwelle (2) einstellen, dazu die Einstellschraube nach links drehen, bis das Reibmoment 40-60 Nm zugenommen hat. D. h. das Reibmoment soll beim Drehen der Lenkschnecke über die Mittelstellung 110-160 Ncm betragen. ..."

Da soll also ein Reibmoment um 40-60 Newtonmeter zunehmen, um dann zwischen 110-160 Newtonzentimeter zu liegen. Auch hier ist die Missachtung von Vorteil. Sicherlich wurde der gravierende Fehler von den Auto Autoren bemerkt, aber nicht korrigiert, da eh niemand liest.

Verglichen mit den meisten Beiträgen hier entspringt meiner Tastatur eben gerne Meterware. Und? Ich lebe nicht von und nicht für Likes.

Es gab eine Zeit, da wurden Bäume ermordet, um daraus Produkte herzustellen, die Bücher genannt wurden. Diese hatten zum Teil, das mag man sich heute kaum mehr vorstellen, mehr als zehn Seiten. Ihr Zweck war es, gelesen zu werden. Der Inhalt manchmal interessant, selten wichtig.
Ja, es gab eine Zeit, in der gab es Muße und die Menschen hatten eine unvorstellbare Geduld und ungeahntes Durchhaltevermögen. Doch heute leben wir in einer Zeit, in der mehr als ein Absatz zu schreiben müßig ist. Dies ist mir bewusst. Macht nichts.

Danke für die Rückmeldung.

Winni

mikep500


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 Geschrieben 18.02.2016 06:13   
LANGWEILIG !!

Mike

gerd

 
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Aus bei Frankfurt/Main

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 Geschrieben 18.02.2016 09:21   
Quote:

On 2016-02-18 00:17, Roadstolett wrote:
Hallo Gerd,

Worthülsen? 85 Prozent? Welchen Absatz hast du denn gelesen? Das wären ja 15 % Inhalt.


Danke für die Rückmeldung.

Winni



So sähe Dein Beitrag reduziert auf den Inhalt aus

jogi1168


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Aus Kuppingen

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 Geschrieben 18.02.2016 09:25   
Hallo Winni,

wir sind alle verschieden, je nach Ausführung und Modell Aber es wäre ja langweilig, wenn es nur eine Ausführung geben würde. Die epische Breite deiner Kommentare erschlägt mich teilweise. Aber ich habe für mich erkannt das du nicht nur sabberst, wenn ich das mal so nennen darf, sondern es stecken immer, wie Brotkrumen versteckt, hinweise in deinen Beiträgen, die mich zum Denken anregen.

Und meistens, auch wenn es mich schmerzt das zugeben zu müssen, aber du hast meistens recht! Von daher sehe ich deine Beiträge als sinnvoll an, auch wenn die Verpackung teilweise grenzwertig ist

Ich lerne gern neues, und ich denke das ich von dir lernen kann. Wenn sichs mal ergibt komme ich mal mit meinem SEC vorbei.

Wünsch dir was und bleib dir treu, auch wenns manchmal nervt,

gruß

Arnd

Johnny-1951


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Aus Bayern

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 Geschrieben 18.02.2016 12:02   
Winni hast du denn begriffen warum zum Nachstellen des Lenkspiels die Einstellschraube links gedreht werden muss?


-----------------
--- Gruß Werner ---

Moosi


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04.08.2011

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 Geschrieben 18.02.2016 12:49   
Winni lässt ja durchaus Wissen und Detailkenntnis durchblicken, das kann (und will) man ihm bestimmt nicht absprechen.

Aber, Winni, ich hab's ja schon vor Wochen schon mal geschrieben: Die Themen in epischer Breite zu beschreiben, ist doch eher was für's Literatur-Forum (oder unsern Politik-Thread ).
Ansonsten ist es vielen -mir auch- einfach zu langweilig, in den vielen Absätzen die Botschaft, Erkenntnis oder den Tipp herauszulesen, den du im Kern transportieren willst.

Also, es wird dir niemand böse sein, wenn du das Ganze etwas griffiger formulieren würdest. Dass du das drauf hast, hast du ja an mancher Stelle schon gezeigt.


Gruß
Moosi



[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von : Moosi am 18-02-2016 12:50 ]

Mellops


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Nachrichten: 102

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 Geschrieben 18.02.2016 15:41   
Ich freue mich und bin Dankbar eure gesammeltes Wissen anzuzapfen und nehme dabei auch gerne den ein oder anderen Absatz in kauf, der mir nicht zur Informationsgewinnung dient. Zumal die suche auf anderem, nicht individuell auf meine Fragestellungen bezogenen, Wege mich vor völlig unüberwindbare Informationshaufen stellt.

Nun steht mein Autochen, bei mir vor der Tür. Der Tiefgaragenstellplatz ist bereits reserviert aber leider hat die Schlüsselübergabe noch nicht stattgefunden. In der Werkstatt hat mir der Mechaniker gezeigt, dass das rad sich ein bisschen bewegen lässt wenn man ruckelt. Beeindruckt mich so mittel, seinen Aussagen zu folge den TÜV umso mehr.
Netter Weise haben sie mir aber Händlerkennzeichen ausgeliehen um das Auto nach Hause zu fahren da das Kurzzeitkennzeichen abgelaufen war.
Waren sehr freundlich aber ließen sich auf keinerlei alternativen ein. "Lenkgetriebe ist ausgeschlagen, da kann man nichts anderes machen".

Lucas

[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von : Mellops am 18-02-2016 15:53 ]

Uwe560


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 Geschrieben 18.02.2016 16:28   
Hallo Lucas,

bei den Aussagen deiner Werkstatt, stehen einem die Nackenhaare zu Berge.
Such dir eine gute freie Werkstatt - am besten mit Oldtimer-Erfahrung.
Ein alter Hase zeigt dir, wenn das Auto auf der Bühne steht, binnen 2 Minuten, welche Lager am Fahrwerk vorne ausgeschlagen sind. Das gleiche gilt für die Lenkung.
Bei systematischer Durchsicht ist das alles kein Hexenwerk. Am besten ist es, wenn du bei der Reparatur dabei sein und lernen kannst.
Das Lenkungsspiel und eventuelle Nachstellarbeiten, stünden bei mir weit hinten auf der Liste.

Gruß Uwe

Mellops


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Aus Bremen

Nachrichten: 102

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 Geschrieben 18.02.2016 17:09   
Danke für den Tip Uwe.
Die Mechaniker waren sehr überzeugt davon, dass alles andere momentan wenig sinn macht. Ich glaube aber, dass die einfach andere Kunden gewöhnt sind und sie wahrscheinlich recht damit haben, dass der Austausch dem Fahrverhalten guttun würde. Bei mir steht diese Option allerdings aus Kostengründen garnicht zur Debatte und die Mechaniker sehen halt keinen Sinn darin, erst die Folgeschritte zu gehen wenn das ihrer Meinung nach wichtigste Teil nicht getauscht wurde. Naja so kommt man halt nicht auf einen Nenner.

Ich spiele gerade mit dem Gedanken die Kugelgelenke einfach erst einmal alle auszutauschen. Eins ist bereits neu, ein weiteres (Lemförder) liegt bei mir noch rum und ich habe das entsprechende Werkzeug (Kugelgelenkabzieher). Die kosten von den 4 neuen Gelenken sind überschaubar und ich traue mir das auch zu. Die Spur wurde sowieso nach dem letzten Tausch noch nicht eingestellt. Hatte vor das erst zu tun wenn alles in Ordnung ist.

Wenn ihr meint, dass ich damit eine gute Chance habe die Situation zumindest zu verbessern wäre mir das die ca. 50€ allemal wert.

Die Werkstatt hatte außerdem noch angemerkt, dass meine Bremsschläuche hinten mal erneuert werden könnten. Der TÜV hatte nur die vorderen bemängelt weshalb ich sie erneuert hatte. Die hinten sehen allerdings tatsächlich ähnlich oll aus auch wenn sie meiner Meinung nach nicht brüchig sind o.ä. . Und das fehlen des Türhalters links wurde angemerkt. Angeblich auch ein massiver Mangel.... nungut.
Wenn ich eh wieder ans basteln gehe werde ich wohl die Bremsschläuche hinten erneuern. Vorne habe ich ATE benutzt, die sind aber bisschen teurer. Sind Febi Schläuche merklich schlechter?

Grüße
Lucas

[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von : Mellops am 18-02-2016 17:12 ]

jhwconsult


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 Geschrieben 18.02.2016 17:43   
Auch ich rate dazu, bevor irgendwas ausgetauscht wird, zunächst bei einem oldtimererfahrenen Meister eine Bestandsaufnahme machen zu lassen. Anhand des Ergebnisses einen Plan erstellen, was gemacht werden muss, was Du selbst machen kannst und welche Teile Du brauchst. Dann wird die Sache rund.


-----------------
. Hartmut aus Hessen .

Roadstolett


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08.12.2015

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 Geschrieben 18.02.2016 23:56   
@ Gerd: Danke für deinen alternativen Vorschlag. Ich kann ihn nachvollziehen. Du hast die Gabe, dich auf Wesentliches zu konzentrieren.

@ Arnd: Deine Grundhaltung ehrt dich.

@ Werner: Du schreibst "Winni hast du denn begriffen warum zum Nachstellen des Lenkspiels die Einstellschraube links gedreht werden muss?"

Ich weiß nicht, was du mir damit sagen oder mich damit fragen willst.

@ Lucas: Ich denke, du hast jetzt alle relevanten Informationen, einschließlich derer, die deinen SL inspiziert haben. Leider decken sich nicht alle Informationen, das kann verwirren. Das enge finanzielle Budget ist ein Hemmschuh. Vielleicht kannst du in nächster Zeit etwas Geld beiseite legen, damit du vernünftig agieren kannst.

Du fragst: "Ich spiele gerade mit dem Gedanken die Kugelgelenke einfach erst einmal alle auszutauschen.... Wenn ihr meint, dass ich damit eine gute Chance habe die Situation zumindest zu verbessern wäre mir das die ca. 50€ allemal wert."

Meinst du die Kugelgelenke der Spurstangen? Wenn... - wenn, dann entweder komplette Spurstangen kaufen oder vor Teilekauf prüfen, ob sich das Rohr auf den Gewinden drehen lässt (Caramba, WD 40 kann helfen). Oft geht da nichts mehr. Wenn, dann würde ich die mittlere Spurstange auch gleich erneuern. Die Spur kannst du dann behelfsmäßig erst einmal selbst einstellen. Dazu brauchst du nur eine Maurerschnur (Baumarkt) und vier Getränkekisten. Gute Räder vorausgesetzt. Details bei Bedarf.

Hartmut rät zur Bestandsaufnahme, nachfolgendem Plan, Kalkulation, Umsetzung. Genau so!

Denn du sparst kein Geld, wenn du Teile wechselst, weil du diese selbst wechseln kannst, solange diese Teile nicht das Problem sind. Ins Auge stechende Neuteile haben allerdings den Vorteil, dass sie dem TÜV-Prüfer signalisieren "da wurde schon was gemacht".

Versuche gegebenenfalls die Bestandsaufnahme selbst zu machen:

1. Prüfen, wie viel Spiel bereits vor dem Lenkgestänge vorhanden ist.

Drehe dazu mit zwei Fingern am Lenkrad (Motor aus), lausche nach einem Klacken in der Lenkung links und rechts des Leerwegs. Wieviel Millimeter Spiel am Lenkradumfang hast du, ungeschönt?

Dann prüfe mit einer zweiten Person, wie viel von diesem Spiel vorhanden ist, bevor sich der Lenkstockhebel bewegt. Was davor ist, liegt an der Lenkung oder an der Lenkungskupplung, da nützen neue Spurstangengelenke wenig. Wenn das Spiel von der Lenkung kommt, dann kläre, ob du an die Kontermutter und an die Einstellschraube ran kommst. Sofern es dir gelingt, vom Lenkstockhebel die Spurstangen auszudrücken und wenn du an die Einstellschraube am Lenkgetriebe ran kommst, schicke ich dir, wenn du willst, das Einstellwerkzeug zur Reibwertmessung zu. Ich sage dir dann worauf du achten musst. Hat dein SL Airbag?

2. Du schreibst: "In der Werkstatt hat mir der Mechaniker gezeigt, dass das rad sich ein bisschen bewegen lässt wenn man ruckelt. Beeindruckt mich so mittel, seinen Aussagen zu folge den TÜV umso mehr."

Stelle auf beiden Seiten das Radlagerspiel ein. Das kannst du selbst machen. Details bei Bedarf. Dann nochmal die Radaufhängung prüfen. Da darf nichts wackeln.

3. Die Lagerung des Lenkzwischenhebels (rechts, das Gegenstück zum Lenkstockhebel) kannst du so prüfen:

Es geht darum, eine Buchsenlagerung auf Spielfreiheit zu prüfen. Drücke den Lenkstockhebel nach oben und ziehe ihn nach unten. Dabei darf kein Spiel spürbar sein. Wenn Spiel vorhanden ist, muss die Lagerung erneuert werden. Ein Reparatursatz ist nicht allzu teuer, aber der Ausbau der alten Buchsen sollte mit einem Auszieher erfolgen. Wenn du die Lagerung auseinanderbaust, musst du darauf achten, ob oben zwischen Hebel und Blechkappe eine Ausgleichsscheibe eingelegt ist. Diese Scheibe, wenn vorhanden, ist wichtig für die Lenkgeometrie (Kugelpunktlage). Es darf gegoogelt werden.

Das Lenkgestänge wird soweit in Ordnung sein, nachdem es in der Werkstatt nicht beanstandet wurde. Du kannst es aber klassisch prüfen: Einer wackelt am Lenkrad hin und her, der andere schaut und fühlt an den Gelenken. Mit etwas Erfahrung hört man ein ausgeschlagenes Gelenk, wenn man mit einem Hammer gefühlvoll auf das Gehäuse klopft. Harter Schlag = gut, federt der Hammer und klingt es weicher oder wie ein Doppelschlag, wird das Gelenk ausgeschlagen sein.

Wenn du rangehst, wie von Hartmut empfohlen und dann den eingeschlagenen Weg gehst, dann wird das was.

Achte immer auf deine Sicherheit beim arbeiten! Also krieche nicht unters Auto, wenn nur ein hydraulischer Wagenheber das Fahrzeug abstützt und so weiter. Gerade wenn du unten überall rumzerrst, muss das Auto sicher stehen! Pass auf dich auf.

Winni

gerd

 
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 Geschrieben 19.02.2016 08:43   
Bravo Winni - zwar wieder lang - dafür aber inhaltsreich!

Ich hatte vor vielen Jahren mal einen Rechtsstreit (gewonnen ) und monierte bei meinem Anwalt dass er nur 3 Seiten schrieb, während der gegenerische Anwalt fast 20 Seiten hatte.
Mein Anwalt sagte - mehr als 5 Seiten liest der Richter nicht wirklich aufmerksam, er hatte recht.

Turbothomas




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 Geschrieben 19.02.2016 09:52   
Wenn der Hoster wegen des hohen Winnischen Platzverbrauchs und der damit verbratenen Gigabytes den Tarif erhöht, werde ich mich zwecks Kostenerstattung an Winni wenden.

An den alten Telefonzellen stand immer : "Fasse Dich kurz!" Das sollte berücksichtigt werden.

Grüßle

Thomas, Hausmeister

Uwe560


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 Geschrieben 19.02.2016 11:44   
Die Gallier hätten das so gelöst .....

]Asterix[/URL]


Uwe

jhwconsult


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 Geschrieben 19.02.2016 12:56   
Man sagt ja, dass Frauen sich nicht kurz fassen könnten und pro Tag doppelt so viele Worte sprechen wie Männer. Wer verbirgt sich nun hinter Winni? Mer weiß es net ...

. Hartmut aus Hessen .

[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von : jhwconsult am 19-02-2016 13:14 ]

Johnny-1951


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 Geschrieben 19.02.2016 16:12   
Quote:

On 2016-02-18 23:56, Roadstolett wrote:


@ Werner: Du schreibst "Winni hast du denn begriffen warum zum Nachstellen des Lenkspiels die Einstellschraube links gedreht werden muss?"

Ich weiß nicht, was du mir damit sagen oder mich damit fragen willst.

Winni



Ist eine ganz einfache Frage, bitte erkläre mir ohne Umschweife warum die Schraube heraus gedreht wird um das Lenkungsspiel zu verringern, wo doch beim automatischen Lenkungsspiel Ausgleich der Bolzen nach innen geht, also genau umgekehrt.



-----------------
--- Gruß Werner ---

willem


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 Geschrieben 19.02.2016 16:18   
Also gut ausgebildete , supertalentierten .lenkungsexperten hier.....ich uberlasse es lieber an SL spezialist Grossjung in Hilden..dafur fahre ich gerne hin..Hobby kostet Geld..und SL ein menge...viel..
gruss Willem

[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von : willem am 19-02-2016 16:22 ]

driver


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 Geschrieben 19.02.2016 17:05   
Quote:

On 2016-02-19 16:18, willem wrote:
Also gut ausgebildete , supertalentierten .lenkungsexperten hier.....ich uberlasse es lieber an SL spezialist Grossjung in Hilden..dafur fahre ich gerne hin..Hobby kostet Geld..und SL ein menge...viel..
gruss Willem

[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von : willem am 19-02-2016 16:22 ]



In die Werkstatt fahren um viel Geld dort zu lassen ist nun auch keine besondere Leistung .

Wolfgang

willem


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 Geschrieben 19.02.2016 17:18   
Dus du meinst du hat kein Geld aus zu geben fur Komplizierte lenkungsproblemen ? Hast du mal lenkungsproblemen gehat ?
arme Wolfie
gruss Willem

driver


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 Geschrieben 19.02.2016 17:26   
Quote:

On 2016-02-19 17:18, willem wrote:
Dus du meinst du hat kein Geld aus zu geben fur Komplizierte lenkungsproblemen ? Hast du mal lenkungsproblemen gehat ?
arme Wolfie
gruss Willem



Ich habe kein Lenkungsproblem, wie kommst du darauf.
Der Lucas wollte offensichtlich sein Geld nicht planlos verballern, dafür habe ich vollstes Verständnis , daher hat er ja auch ein paar gute Tipps bekommen, in eine teure Spezialwerkstatt fahren zähle ich jetzt mal nicht als Tipp des Monats .

Wolfgang

willem


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 Geschrieben 19.02.2016 17:37   
Jeden Fall bekomme ich ein sicheres Auto mit Garantie auf werkstattleistungen und habe bis jetzt nie Problemen gehat mit HU ..Ich habe meherere Oldtimers, Ford Escort twincam, da kenne ich mis aus, Lotus Cortina..damit bin ich aufgewachsen..aber MB ist zu kompliziert..und die gerate die man benotigt fir MB habe ich nicht...ein guter MB kostet Geld..immer..und voral oldtimer...
gruss Willem

Roadstolett


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 Geschrieben 19.02.2016 21:01   
Hallo Moosi,

danke für deine freundliche Nachricht. Nun will ich mir Zeit nehmen und dir gerne antworten. Es wird wieder etwas länger werden. Doch da ich auf Emoticons und geraubte Asterix-Bilder verzichte, wird der Hostmeister nichts zu meckern haben. Ich werde dir nicht gram sein, wenn du nur den ersten Absatz liest. Es bringt nichts, den Text zu überfliegen. Lesen. Oder lassen.

---------------------------------------------------------------------------

Falls du doch noch da bist:

Moosi, du weißt selbst, dass mir Informationen über die mögliche Wirkung eines Textes nicht neu sind. Zu dem Thema lässt sich von jedem jederzeit eine neue Diskussion anzetteln, natürlich. Aber worum geht es dabei? Worin läge denn der Sinn, in einer Buchhandlung mit einem Schmöker an der Kasse anzustehen um dann die Kassiererin anzubrüllen: "Hören Sie mal, nur dass Sie Bescheid wissen - ich will ihr Buch nicht!! Ist mir viel zu dick!!!"

Hast du das Gefühl, ich würde die Leser hier mit dem Lasso einfangen und erst wieder loslassen, wenn sie meine Texte auswendig können? Du kennst das Eisbergmodell und vielleicht hast du dich neben Kraftstoffdrücken und klassischen BMW auch mit Sigmund Freud befasst. Was meine Triebfeder sein mag, die Texte hier reinzuklimpern, ist das Eine. Ich beleuchte gerne für mich die Frage, worin das Motiv liegt, die Texte zu kritisieren. Die Kritik interessiert mich inhaltlich wenig, aber das dahinterliegende Motiv, das interessiert mich.

Objektiv betrachtet ist es doch so, dass sowohl in der Themenübersicht als auch im Verlauf einer Diskussion sofort erkennbar ist, von wem ein Beitrag stammt. Es ist also ein Leichtes, einen Roadstolett-Text gar nicht erst anzuklicken oder über diesen im Verlauf hinwegzuscrollen. Ich würde eine Ignore-Funktion befürworten, damit wäre der Aspekt der plagenden Last vom Tisch. Aber geht es darum?

Lass' mich, exemplarisch, zwei Antworten von Gerd betrachten, die er in dieser Diskussion hier jeweils im Anschluss an einen meiner Texte geschrieben hat:

a) Antwort nach meinem Text vom 18.02.2016 23:56:

"Bravo Winni - zwar wieder lang - dafür aber inhaltsreich!"


b) Antwort davor, nach meinem Text vom 17.02.2016 21:14:

"Sag mal Winni, würdest Du nicht so in derart epischer Breite die eigentliche Sache nicht mir 85% Worthülsen füllen, würde ich auch mal mehr als einen Absatz lesen.................

Wenn sich beide Antworten jeweils auf den davorstehenden Text beziehen, dann wäre festzustellen, dass im Vergleich der als weniger lesenswert erachtete Text

1. An Arnd gerichtet ist
2. Kürzer ist
3. Nicht weniger, nur andere inhaltliche Botschaften bietet. (Sofern man alle Absätze in Ruhe liest).

Du weißt, dass es in der Kommunikation selten nur um den Inhalt geht, womit ich wieder bei der Frage nach dem Motiv bin. Nehmen wir mal an, ich wäre Gerd, hinter dem ich einen interessanten Menschen sehe, an irgend einer Stelle auf den virtuellen Schlips getreten. Dann könnte dies eine Befindlichkeit bewirken, die ihn dazu veranlassen könnte, mich virtuell zur Brust zu nehmen. Nun schrieb er aber nicht etwa "Winni, du alte dampfplaudernde Dumpfbacke, du automobiler Schwachmat, ich hab' schon Oldtimer gefahren, da war das Markt-Heft noch braun und Winfried Seidel hat das Maimarktgelände noch eigenhändig abgefegt! Ich lass' mir doch nicht von jedem dahergelaufenen Grünschrauber von hinten ans Bein pinkeln! Was glaubst du eigentlich, wen du vor dir hast, du Putzlappenbügler !!!!!!!!!!!???????

Das wäre eine bemerkenswerte Offenheit. Aber schau mal in dein soziales Umfeld. Welches Duell wird dort offen ausgetragen? Du brauchst nur die letzten paar Beiträge hier anschauen. Willem schreibt, sinngemäß:

"Schön, dass hier ein paar Lenkungsexperten unter uns sind. Ich bringe meinen SL zu Grossjung und das darf dann auch etwas kosten. Da fahre ich gerne hin und fühle mich dort gut aufgehoben."

Es ist interessant zu beobachten, auf welchen netiquetten Boden der Beitrag von Willem fällt. Mir gefällt es, wie er dabei ist und ich finde auch seine weiteren Fahrzeuge und die damit verbundene Geschichte interessant. Driver Wolfgang emp findet den Beitrag anders und schreibt: "In die Werkstatt fahren um viel Geld dort zu lassen ist nun auch keine besondere Leistung"

Heißt das nun, übersetzt, etwa: "He, Willem, du alter Geldsack! Ich bin froh, wenn ich mir am Stammtisch ein Glas Wasser leisten kann und du gehst mit einem Bündel großer Scheine eben mal lässig zu Grossjung? Geh mir bloß aus den Scheinwerfern, du Flachlandkapitalist!!!"

So ist Willem ja nicht aufgetreten und er hat auch nicht behauptet, dass seine Art, Mercedes SL zu fahren, der Tipp des Monats wäre. Gar nicht. Aber wenn die nette Nachricht bei driver Wolfgang diese Worte zu Tage fördert ... - interessante Wirkung. Und dann ping-pong ping-pong ...

Oder schau mal rüber in den Beitrag "Benzinpumpendruck und Warmstartprobleme beim 280 SL BJ 4.81". Da fordert daimlerbenzschrauber Siegfried unterschwellig zum Duell. Dabei unterliegt der Schrauberfreund einem Trugschluss, bastelt sich darauf eine Theorie zurecht und leitet davon eine (hinter) listige Frage ab, von der er glaubt, dass er die Antwort kennt. So gefällt ihm das halt, dem kleinen Schelm.

Nicht viel anders ist mein lieber Nachbar Werner. Ich mag ihn, den urigen Spaßvogel. Das Schlitzohr stellt halt gerne rund ums Haus seine Fallen auf. Ich schleiche ihm zuliebe ganz nah dran vorbei, denn schließlich weiß ich doch, welchen Wert die wahre Schadenfreude für das eigene Wohlbefinden hat.

Ja, Moosi Netiquette hin, Speicherplatz her - so sehe ich das. Und darum darf jeder lustig weitermeckern. Ich freu' mich drauf, besonders auf das hinter dem Inhalt. Und ja, ich kann mir denken, dass du lieber kürzer und lieber etwas anderes gelesen hättest - sofern du am Freitagabend überhaupt so lange durchgehalten hast. Aber die Typen sind halt verschieden.

Ich wünsche dir ein erlebnisreiches und/oder erholsames Wochenende.

Winni

strambacher


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 Geschrieben 20.02.2016 00:44   
Zum Thema Schraube und Lenkungsspiel nachstellen. Genau das hat die Werkstatt bei meinem SL auch gemacht und ich bin sehr zufrieden, da sich das Lenkverhalten deutlich verbessert hat und es keine Kritik mehr gibt. Hat also, zumindest bei meinem SL, geholfen.

Gruß
Frank

Johnny-1951


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 Geschrieben 20.02.2016 02:51   
...und ich lese Winnis Ausführungen sehr gerne,
ist ja besser wie ein "gutes Buch",
habe immer ein breites Grinsen dabei im Gesicht


-----------------
--- Gruß Werner ---

willem


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 Geschrieben 20.02.2016 12:14   
Im folge lenkungsproblemen..da hatte ich vor 25 jahren ein fruhen SL350 uit 1971, aber fabriziert in september 1970.
Das Auto hatte einen sehr schlechten Strassenlage..mit vorsicht lenkte ich um die kurven.
Ich konnte mein neugier nicht bezwingen und habe mich das gelenk gut angeschaut...in der nahe von gelenkgehause befand sich am gelenkachse eine art hardyscheibe.
Also dieser sogenennte hardyscheibe war ganz kaputt, es wird fastgemacht von 2 bolzen, der eine bolzen war lose und nicht die richtige..es war ein billiger kaufmarktbolze..und die sogenennte hardyscheibe war ganz eingerissen..das war die Ursache von slechte lenkungsverhalten.
Also kaufte ich beim MB handler dieser scheibe und die richtigen Bolzen..Nachdem ich das alles festgemacht hat, hatte ich fur diesem Benz ein Superstrassenverhalten..es war ein ganz anderes Auto.....und ich mal denken an sehr kostbare werkstattkosten...die hatten mir damals ohne zu gucken ein preisvorschlag von mehrere hunderten Guldens...damals gab es die Euro noch nicht...gemacht..so konnte man ab und zu gluck haben..ich mochte nicht daran denken ein Unfall zu haben wegen die Lenkung
Gruss Willem

Mellops


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 Geschrieben 20.02.2016 22:45   
Also seit heute steht er nun wieder sicher in der Tiefgarage. In der nächsten Woche werde ich mal die von Winni vorgeschlagene Diagnose Reihenfolge durchführen und dann gucken mir mal weiter.

Habe heute eine Rechnung von 2009 gefunden wo das Lenkspiel auch bemängelt wurde und als Folge die Lenkstange ausgetauscht wurde. Leider wurde da auch schon angemerkt, dass das Lenkgetriebe spiel hat. Eingestellt wurde es zu dem Zeitpunkt aber auch noch nicht.

Vielen Dank für eure ganzen Bemühungen. Ich hoffe nur sehr, dass ich das alles bis zum Frühling noch hinbekomme

Lucas

jogi1168


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 Geschrieben 21.02.2016 21:03   
Hallo Winni,

so ähnlich sehe ich das auch. Für mich zählt Ehrlichkeit mehr als das Hintenrum. Ist aber leider eine weit verbreitete Angewohnheit, ohne die man heute nicht weit kommt. Die erwähnten Hintergründe finde ich auch interessant, wobei es bei vielen offensichtlich ist, welche Beweggründe dahinterstecken.

Grüße aus der Kur,

gruß

Arnd

Mellops


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 Geschrieben 22.02.2016 00:35   
Ich brauche nochmal eine kleine Entscheidungshilfe. Auf Ebay wird gerade ein gebrauchtes Lenkgetriebe für 200€ angeboten. In der Artikelbeschreibung steht, dass es kein Spiel hat.
Soll ich da einfach mal zuschlagen?

Ich weiß, ich habe noch nicht alle anderen Faktoren ausgeschlossen aber spiel hat es wohl auf jeden Fall und da würde ich einiges sparen, wenn es denn dann wirklich raus muss. Könnte dann mein rödelndes Getriebe für 100 o.ä. weiterverkaufen und schwup sind es nur noch 100 für das Teil.
Ich habe auch auf einer amerikanischen Seite eine Anleitung zum Austausch gefunden. Das sieht zwar nicht nach wenig Arbeit aus aber eigentlich einfach. Die Werkstatt hatte 6 Stunden kalkuliert.

Gruß
Lucas

driver


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 Geschrieben 22.02.2016 07:23   
Quote:

On 2016-02-22 00:35, Mellops wrote:
Ich brauche nochmal eine kleine Entscheidungshilfe. Auf Ebay wird gerade ein gebrauchtes Lenkgetriebe für 200€ angeboten. In der Artikelbeschreibung steht, dass es kein Spiel hat.
Soll ich da einfach mal zuschlagen?

Ich weiß, ich habe noch nicht alle anderen Faktoren ausgeschlossen aber spiel hat es wohl auf jeden Fall und da würde ich einiges sparen, wenn es denn dann wirklich raus muss. Könnte dann mein rödelndes Getriebe für 100 o.ä. weiterverkaufen und schwup sind es nur noch 100 für das Teil.
Ich habe auch auf einer amerikanischen Seite eine Anleitung zum Austausch gefunden. Das sieht zwar nicht nach wenig Arbeit aus aber eigentlich einfach. Die Werkstatt hatte 6 Stunden kalkuliert.

Gruß
Lucas



Wenn das mal nicht genauso schlecht wie dein eigenes ist ?

Wolfgang

Mellops


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 Geschrieben 22.02.2016 15:38   
Ja da kann man dann nur auf die Angaben des Verkäufers vertrauen : "Zustand: voll funktionstüchtig, ohne Spiel"



citroen


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 Geschrieben 22.02.2016 15:52   
Hallo Lucas,
Du bist ja scheinbar ein richtiger Bremer,
xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

Gruß aus Hamburg, Rainer

sinnfreie Bemerkungen bitte unterlassen

[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von : gerd am 22-02-2016 18:39 ]

thomastheo


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 Geschrieben 22.02.2016 15:58   
Der auf ebay hatte es mal für 400 Euro gekauft...

citroen


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 Geschrieben 22.02.2016 16:03   
Ach so, jetzt versteh ich`s.
Gruß Rainer

Johnny-1951


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 Geschrieben 22.02.2016 16:21   
Lucas ich kaufe dir dann deines altes Lenkgetriebe für 100 Euro ab, meine ich ernst.
Denke, nein ich bin der Lage es zu überholen.


-----------------
--- Gruß Werner ---

Mellops


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 Geschrieben 22.02.2016 18:23   
Hallo Rainer,

für mich haben Lokalrivalitäten von vor hunderten Jahren in einer global vernetzten Welt nicht mehr viel zu suchen. Lokalkulturen verschwinden eh zunehmend und verschmelzen zu einem kulturellen Einheitsbrei. Knipp in Hamburg und Labskaus in Bremen
Anders mag das für Fußballfans sein. Das bin ich allerdings nicht.

Wenn du dir die Preise von Lenkgetrieben auf Ebay anguckst macht meine Vorstellung wieder einigermaßen Sinn (gebraucht relativ günstig 200-350€, überholt sau teuer 500-900€ und überholen lassen 350€).

Na klar besteht bei Gebrauchtteilen auf Ebay ein höheres Risiko als bei neuen Teilen von Mercedes, dass heißt aber nicht, dass man da nicht auch noch 100 000-200 000km rausholen kann. Wenns aber tatsächlich auch ausgeschlagen ist habe ich immer noch rechtliche Mittel gegen den Verkäufer da die Produktbeschreibung etwas anderes verspricht.

Naja das sind alles so Abwägungen die man für sich selber machen muss. Dieses "typisch Bremer, wovon träumst du Nachts" Gerede halte ich allerdings für reichlich wenig zuträglich zu diesen Überlegungen.

Hallo Werner,
Ich melde mich sobald ich mich entschieden habe, ich ruf morgen mal beim Ebay Händler an

Grüße Lucas


[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von : Mellops am 22-02-2016 18:38 ]

Becker560


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 Geschrieben 23.02.2016 01:00   
Ich habe das gleiche Problem mit dem Lenkgetriebe das es zu viel spiel hat.

Ich habe meins nun zum Überholen eingeschickt.
Vorher habe ich etwas recherchiert und mit den Leuten geredet die solche Überholungen machen.
Für 350€ bekommt man meistens nur das Lenkgetriebe nachgestellt neu Abgedichtet und vielleicht auch ein Lager erneuert und neu Lackiert mehr nicht das geht angeblich auch nur bis 2-3 cm spiel im Lenkrad laut Telefonischer Auskunft.
Wenn man es richtig überholen lassen will so dass man die nächsten Jahre Ruhe hat kostet es meist zwischen 500-1200€ je nach dem was Kaput ist und ob es Überholbar ist oder die kompletten Innereien getauscht werden müssen.
Die meisten bieten auch eine Instandsetzung innerhalb von 24 Stunden nach Erhalt an.


Gruß Nathan


Mellops


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 Geschrieben 23.02.2016 11:23   
Hallo Nathan,

danke für die Information. Ich bin also nicht alleine mit dem Problem. Hattest du deshalb auch ärger mit dem TÜV oder wolltest du nur die Lenkung verbessern? Weil ich ja ganz ehrlich gesagt vom Fahrfeeling gar kein Problem damit habe.

Gruß
Lucas

[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von : Mellops am 23-02-2016 11:26 ]

Johnny-1951


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 Geschrieben 23.02.2016 16:02   
Du kannst nicht das ganze Innenleben erneuern, da die Lenkschnecke nicht mehr aufzutreiben ist, der Rest ist ein Kinderspiel, nur die Anpassung der übermaß Kugeln erfordert ein wenig Zeit.
Eventuell braucht man bis zu 3 Lenkgetriebe um eines optimal zu überhohlen.

Also mein Angebot für das defekte Lenkgetriebe steht.






-----------------
--- Gruß Werner ---

Mellops


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 Geschrieben 23.02.2016 18:10   
Mhh alles nicht so einfach.
Es gibt wohl verschiedene Lenkgetriebe. Weiß jemand ob das 1164601001 kompatibel ist?
Ich weiß, dass die Teilenummer abweicht (glaube es sollte 1074601801 sein), nur stellt sich mir die Frage ob nur die Teilenummer sich verändert hat und die untereinander kompatibel sind oder ob es ein anderes Getriebe ist. Ab 1980 wurden wohl die neuen eingebaut....

Kann man wohl bei Mercedes Classics anrufen und mal Fragen?

Lucas

Edit:/ Also ich bin mal unter mein Auto gekrochen und habe mir das Lenkgetriebe angeguckt. Da ich nur den original Wagenheber da hatte konnte ich nicht viel erkennen aber ich glaube die Teilenummer ist 1164610401 und nicht die 107er Nummer die ich vorher geschrieben hatte.


[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von : Mellops am 23-02-2016 20:26 ]

Becker560


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 Geschrieben 23.02.2016 20:16   
@ Johnny Ich bin gerade dabei mein komplettes Fahrwerk Achsen und alle Gummidichtungen sowie Lager am Erneuern deswegen habe ich bei mir die Lenkung geprüft und festgestellt das Zuviel spiel ist eine Doku darüber kommt noch.

agossi


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 Geschrieben 23.02.2016 20:29   
@Lucas

Die Lenkgetriebe der 107er und W116 sind baugleich vom Gehäuse, haben aber eine andere Übersetzung. Das vom W116 ist kürzer übersetzt, die Lenkspindel hat eine geringere Steigung. Die Lenkmutter ist deshalb auch anders.

Gruss
Andi



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