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Forum-107
  
 Fahrwerk
Autor Fahrwerk
peter123


Sternzeit-107-Mitglied seit:
17.06.2014

Aus nördl. München

Nachrichten: 66

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 Geschrieben 15.02.2017 11:51   
Ich weiß, schon in diversen Varianten durchgekaut.......

Unser 300SL mit rd 85 tsd km auf dem Buckel cruist schön, aber gefühlt nicht so stramm wie es ein " Sportwagen" tun sollte.

Bisher haben wir einzig den Lenkungsdämpfer getauscht. Kleingeld und der Effekt ist spürbar.

Was würdet ihr den nach 30 Jahren an Austausch so empfehlen?

Bzw. was macht man sowieso, wenn man eh schon y, oder y tauscht?

Danke vorab
Peter


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Gruß aus MUC, Peter

bluesmobil


Sternzeit-107-Mitglied seit:
06.02.2013

Aus Sehnde

Nachrichten: 473

OFF-Line

 Geschrieben 15.02.2017 12:34   
Hi Peter,

gleich vorweg: Ich habe gelernt, ein Oldtimer muss nicht schwammig fahren. Wenn man alles komplett machen lässt, fährt sich das Auto von der Straßenlage und vom Fahrwerk so wie ein aktueller neuer Golf. Zumindest war es bei mir ein Unterschied wie Tag und Nacht.

Also es ist so, um alle Gummis und Lager zu tauschen, müssen die Vorderachse und die Hinterachse ausgebaut werden. Also habe ich das machen lassen, einmal alle Gummis, alle Lager komplett neu.

Dann ist es so, wenn man nun alle Achsteile ausbaut. kann man diese auch gleich strahlen und neu lackieren lassen. Wozu sollte man rostige alte Teile wieder einbauen, wenn man eh' alles auseinander hat. Also lässt man das mitmachen. Strahlen und lackieren ist auch nicht so teuer, wenn die Teile bereits ausgebaut sind.

Und die neuen Achsen mit rostigen Schrauben wieder einbauen? Also daran spart man dann auch nicht.

Bei der Gelegenheit macht man dann eigentich auch die Dämpfer und die Federn neu. Stoßdämfer sind ohnehin recht günstig. Alternativ zu den neuen Federn könnte man auch die alten Federn strahlen und lackieren. Aber da neue Federn auch nicht soooo teuer sind...

Also im Prinzip macht man gleich alles einmal komplett, dann hat man Ruhe. Als alles fertig war, hatte ich dann meinen SL verkauft.

Grüße Thomas

thoelz


Sternzeit-107-Mitglied seit:
08.07.2013

Nachrichten: 1243

OFF-Line

 Geschrieben 15.02.2017 12:40   
Sehe ich auch so, bzw habe es auch so gemacht: alles raus, alles neu.

Alles andere ist Stückwerk.


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---- Gruß, Thomas

RickyBobby


Sternzeit-107-Mitglied seit:
10.01.2014

Aus Worms

Nachrichten: 363

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 Geschrieben 15.02.2017 12:49   
Federn und dämpfer kannst du leicht selbst überprüfen... einfach mal hinten oder vorne auf den kotflügel ordentlich draufbdrücken...
Wenn er schnell zurückfedert....einmal Tausch dämpfer...

Sind übrigens schon Welten....neue dämpfer und federn...


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560SL BJ 1987, schwarz/dattel

jhwconsult


Sternzeit-107-Mitglied seit:
17.06.2007

Aus Heringen (Werra)

Nachrichten: 3832

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 Geschrieben 15.02.2017 13:04   
Das schwammige Gefühl kann von den Fahrwerkskomponenten bzw. dem Verschleiß in den Lagern sowie der Lenkung kommen. Zum anderen sind Federn und Stoßdämpfer die Verantwortlichen.
Wie zuvor geschrieben kann man natürlich alles neu machen, dann hat man sicherlich das Fahrgefühl eines aktuellen Fahrzeugs.
Die Vorderachsteile kann man durch Sicht- und Fühlprobe checken. Die Stoßdämpfer durch o.g. Druckprobe. Sollte allerdings Feuchtigkeit am Stoßdämpfer erkennbar sein, sind sie sicher hinüber. Neue Federn bewirken zwar ein etwas strafferes Fahrgefühl, diese allein zu tauschen jedoch bringt fast nix.
Sind die ersten Stoßdämpfer noch drin, würde ich die auf jeden Fall wechseln. Die Querlenkerbuchsen sind gewöhnlich auch relativ früh verschlissen. Den Rest prüfen und durch Qualitätsteile ersetzen. Billigteile zeigen oft bereits nach relativ kurzer Zeit Schäden bzw. Verschleiß. Lohnt sich meist nicht, dabei zu sparen.
Spiel im Lenkgetriebe ist auch häufig anzutreffen. Lengetriebe kann man bedingt nachstellen oder lässt es überholen.

. Hartmut aus Hessen .

[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von : jhwconsult am 15-02-2017 13:05 ]

Uwe560


Sternzeit-107-Mitglied seit:
20.05.2009

Aus Oberbayern

Nachrichten: 1072

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 Geschrieben 15.02.2017 14:20   
Also eine Stoßdämpferprüfung durch Schaukeln oder runter drücken kann man zwar machen, aber mit der Methode kann man nur Stoßdämpfer testen die wirklich hinüber sind. Sowas merkt ein geschultes "Popo-Meter" schon beim normalen fahren.

Ich würde zu einer professionellen Stoßdämpfer-Prüfung raten.
Die kostet nicht viel (oft auch gar nichts - z.B. ADAC) und man kriegt eine exakte Kennlinie zum
Ein- und Ausschwingverhalten.
Wenn der Kolben z.B. schon etwas schwergängig ist, wird man es bei der "Drück-Methode" meist
nicht merken.

Gruß Uwe

p.s.:
In letzter Zeit habe ich gehäuft feststellen müssen, dass auf Teufel komm raus Fahrwerkskomponenten getauscht werden, die noch 100% in Ordnung sind und keine Verbesserung bringt. Da aber alles getauscht wird, erzielt man natürlich immer eine Verbesserung, aber man weiß nicht warum und wo die richtige Schwachstelle war.
Ich habe selbst zu Anfang in voller Euphorie z.B. alle Querlenkerlager getauscht. Als ich letztes Jahr mit den alten "Neuen" (Febi) ein Problem hatte, habe ich bemerkt, das die alten Original-Lager (ich hebe alles auf ) besser waren als die Febi.

Klaus68


Sternzeit-107-Mitglied seit:
09.10.2015

Aus Böblingen

Nachrichten: 530

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 Geschrieben 15.02.2017 14:56   
Dämpfer sind dann verschlissen wenn mann über eine Bodenwelle fährt und es federt oder schaukelt nach. Oder Optische prüfung ob Öl austritt.
Ich hab Vorne und Hinten PU Lager von DTL und Neue Dämpfer von Koni Classic ehemals die Roten verbaut Federn noch Original. Fährt schon einiges Straffer als vorher mir taugts..


-----------------
Gruß Klaus

Marcel


Sternzeit-107-Mitglied seit:
06.11.2002

Aus Leverkusen

Nachrichten: 1177

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 Geschrieben 15.02.2017 15:08   
Moin zusammen,

bei uns macht die DEKRA den Stoßdämpfertest im Rahmen der HU.
Da hat man immer ein sicheres Gefühl.




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Gruß Marcel 300 SL Bj 3/86 und 300 CE-24 Bj 7/90

gassenmartel1


Sternzeit-107-Mitglied seit:
23.02.2012

Nachrichten: 288

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 Geschrieben 15.02.2017 15:12   
...habe vor einigen Jahren an meinem 300 SL alle Gummis und Lager, auch Motorlager, erneuert. z.T. als PU Variante von DTL. Fährt sich seitdem wie ein Neuwagen. Nach 30 Jahren müssen alle Gummis raus, da komplett versprödet.
Grüsse,
Hans-Joachim

Nichtraucher


Sternzeit-107-Mitglied seit:
07.12.2009

Aus Unna

Nachrichten: 5747

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 Geschrieben 15.02.2017 16:38   
Hi

auf die vorderen Kotflügel würde ich nicht kräftig drücken um die Stoßdämpfer zu prüfen, da tät ich lieber die Stoßstange nehmen. Eine Delle in die 107 Flügel zu drücken bedarf keiner besonderen Anstrengung.

Stoßdämpfer, Lenkungsdämpfer und vor allem die 4 Gummiblöcke (im Bild die 2) der Vorderachse machen 90% der Straffheit aus. Da würde ich ansetzen, der Rest ist nur noch von geringem Einfluss, außer es ist wirklich etwas grob verschlissen.

Willy

[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von : Nichtraucher am 15-02-2017 16:40 ]

Anhänge :  Bild4.jpg   

gassenmartel1


Sternzeit-107-Mitglied seit:
23.02.2012

Nachrichten: 288

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 Geschrieben 15.02.2017 18:36   
Willy ich geb Dir recht, aber die Motorlager sind nach dieser Zeit ebenso absolut hinüber, und das merkt man nach dem Tausch gewaltig, ein Motor, auf den man ein (früher 5 Mark Stück) zwei Eurostück stellen kann ohne dass es umfällt.
Grüsse,
Hans-Joachim


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Hans-Joachim Popp

Nichtschwimmer


Sternzeit-107-Mitglied seit:
19.07.2012

Nachrichten: 1700

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 Geschrieben 15.02.2017 21:22   
Hallo alle zusammen,

ich weiss ja nicht, was ihr unter einem aktuellen Fahrzeug oder straffem Fahrverhalten versteht. Man sollte sich nichts vormachen, der 107er ist eine betagte Konstruktion, dem Vergleich zu heutigen sportlichen Autos hält er nicht stand- auch nicht im Neuwagenzustand oder DTL-upgraded-Zustand.

Udo

Klaus68


Sternzeit-107-Mitglied seit:
09.10.2015

Aus Böblingen

Nachrichten: 530

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 Geschrieben 15.02.2017 21:33   
Nabend Udo
Zwecks PU
Klar ist das mit Heutigen Fzg. nicht vergleichbar und man macht aus nem 107 auch keinen Kurvenräuber aber ohne grosse Seitenneigung zu Kurven machts allemal zudem hab ich ein Sperrdifferential drin was die Sache auch noch besser macht..
Ich bin aber auch noch nicht ganz fertig Lenkung und Motorlager sind noch auf der ToDo erst dann kann ich sicher sagen was das gebracht hat. Bin aber zuversichtlich nach jetzigem Stand das es nur noch besser werden kann..
Immer dazu gesagt für mich der schon mit 18 angefangen hat an seinem Gefährt zu schrauben in Richtung Spassiges Autofahrn mit Knallgas....


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Gruß Klaus

Nichtraucher


Sternzeit-107-Mitglied seit:
07.12.2009

Aus Unna

Nachrichten: 5747

OFF-Line

 Geschrieben 15.02.2017 22:04   
Die harten Rappelfahrwerke der modernen Autos täuschen mehr Tempo vor als sie tatsächlich zulassen. Man lässt sich von den Eigenschwingungen des 107 leicht ins Boxhorn jagen.



Willy

Roadstolett


Sternzeit-107-Mitglied seit:
08.12.2015

Nachrichten: 1573

OFF-Line

 Geschrieben 15.02.2017 22:37   
SL und SL C erweisen sich im Vergleich als unvergleichlich, Länge läuft, nicht länger, besser, jedoch sei postwendend erwähnt, dass beim wenden vor der Post der SL die bessere Figur abgibt. Bei den SL-Tourensportwagen empfiehlt es sich ob des Unterschieds zwischen echtem 14-Zöller und Repro 15-Zöller zu unterscheiden, wobei dem 14-Zöller freilich immer Vorrang einzuräumen ist. Wer einen solchen im Neuzustand kennt, der sollte wissen, dass jener weder ohne noch mit PU Wunderlager (verstärkt?) vom verkappten Rennfahrer wie einer derer neuzeitlicher Spielzeugsportwagen zu fahren ist, die ein sporterfahrener Sportwagenfahrer geschenkt nicht haben will.

Uneingeschränkte Zustimmung zu Willys Warnung an die Dellendrücker:

"auf die vorderen Kotflügel würde ich nicht kräftig drücken ... Eine Delle in die 107 Flügel zu drücken bedarf keiner besonderen Anstrengung."

Da reicht mitunter eine Unachtsamkeit bei Wartungs- /Reparaturarbeiten, welche selbstverständlich auch vom Heimmurkser ausschließlich mit Karosserieteilschutzdecken auszuführen sind.

Winni

thoelz


Sternzeit-107-Mitglied seit:
08.07.2013

Nachrichten: 1243

OFF-Line

 Geschrieben 16.02.2017 08:42   
Beitrag hier gelöscht. War im falschen thread.

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Gruß, Thomas


[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von : thoelz am 16-02-2017 09:27 ]

peter123


Sternzeit-107-Mitglied seit:
17.06.2014

Aus nördl. München

Nachrichten: 66

OFF-Line

 Geschrieben 17.02.2017 11:04   
Erstmal vielen Dank für die Antworten.

Wenn ich zusammenfasse:

Empfehlenwert vorne
1. Lenkungsdämpfer
2. Stoßdämpfer
3. Federn?
4. Gummiblöcke
5. Motorlager
6. Lenkungsspiel kontrollieren, geg. nachstellen

Empfehlenswert hinten
1. Stoßdämpfer
2. Federn, evtl etwas längere

Lieferanten:
-Koni classic
-D.T.L.

Die DTL Teile sind schon höherpreisig. Zahlt sich das aus, bzw.gibt es noch andere gute Lieferanten?




Gruß aus MUC,

Peter

[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von : peter123 am 17-02-2017 11:27 ]

eglidecascais


Sternzeit-107-Mitglied seit:
31.10.2015

Aus Nordhessen

Nachrichten: 339

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 Geschrieben 17.02.2017 11:31   
Meiner läuft mittlerweile sehr gut in der Spur und da ich gerne zügig vor allem im kurvigen Gegenden unterwegs bin wurde einiges am Fahrwerk erneuert. Es wird kein Sportwagen mehr, aber ich muß bei 180 auf der BAB keine Angst mehr haben, die Lenkung ist nicht mehr so schwammig, er bricht in engen Kurven hinten nicht mehr so leicht aus und bleibt stabil.

Kommende Wochen wird als letztes der heute eingetroffene Reparatursatz Hinterachslager noch gewechselt, dass sollte es dann sein.
Bei mir wurde folgendes ersetzt, alles original von DB:

Radlager, Stoßdämpfer, Lenkungsdämpfer, versch. Gummilager, Spurstangen und noch das neue HiA-Lager.

Gruß Reinhard


-----------------
560 SL Bj 1986, Harley Davidson E-Glide Limited Anniversary https://eglidecascais.wordpress.com/

Roadstolett


Sternzeit-107-Mitglied seit:
08.12.2015

Nachrichten: 1573

OFF-Line

 Geschrieben 17.02.2017 11:58   
Hallo Peter,

auch wenn die Federn seit Jahrzehnten ihre Last tragen, würde ich jene bei deinem 300 SL mit rund 85.000 km original belassen, sofern - wovon ich ausgehe, weil davon auszugehen ist - das Fahrzeugniveau stimmt und sich die Kiste nicht durch Erlahmung der Federn selbst tiefergelegt hat.

Zur groben aber in der Regel ausreichenden Beurteilung hierzu genügen ein paar niveauvolle Blicke. Wer es genau wissen will, der müsste die Querlenkerstellungen bzw. Schräglenkerstellungen messen (lassen), was ich im Falle deines 300 SL für nicht notwendig erachte.

Das Fahrwerk stellt die Verbindung zwischen Fahrzeug und Fahrbahn, dazwischen sind die Reifen, welche in deiner Aufstellung bislang unerwähnt blieben, jedoch einen erheblichen Anteil an den Fahreigenschaften tragen.

Stoßdämpfer an Vorder- und Hinterachse erneuern bringt mit an Wahrscheinlichkeit grenzender Sicherheit eine merkliche Veränderung. Der fortgeschrittene Schrauber achtet darauf, dass die Schrauben in den Schräglenkern hinten nach Möglichkeit nicht abreißen. Wenn du Zeit und Gelegenheit hast, dann können ein paar gezielte Spritzer Kriechöl von oben, somit durch die Windungen der Federn, auf das Gewinde (im) Fahrwerk das Risiko des kalten Abrisses vermindern. Bei einem Niedrigkilometerfahrzeug ohne Salzbadattacken läuft die Sache. Falls etwas schwer, vor Einschraub Gewinde nachschneiden und nach Verschraubung von oben her konservieren. Das ist freilich alles andere als korrekt, aber wir sind da ja ganz toll tolerant.

Die Lagerung der Karosserie auf dem Vorderachskörper würde ich mir ansehen und nach Befund entscheiden, ob das nicht noch lange gut geht. Vermutlich eher ja. Irgendwann kommt einer um die Ecke und bietet satzweise selbstgeschnitzte PU-Blöcke feil - und ob Mann es fassen mag oder nicht, aber es wird auch dann Leute geben, die das kaufen und für gut heißen.

Richard, aus geheimen Quellen gut unterrichtet, fördert, nach dem Mercedes-Benz Originalersatzteil, Lemförder auf Rang zwei. Vielleicht plaudert unser Richard ja noch mehr aus dem SAP-Kästchen. Die Allgemeine FeBi-Allergie kann ich nicht bestätigen, nehme aber einzelne Erkrankungsfälle zur Kenntnis.

Das wäre meine Stufe 1 im Vorgehen. Auf den großen Zapfenstreich kannst du vermutlich noch lange verzichten, ohne dass du in deinem 300 SL auf die schiefe Bahn kommst.

Winni

MBN


Sternzeit-107-Mitglied seit:
06.07.2007

Nachrichten: 263

OFF-Line

 Geschrieben 17.02.2017 14:35   
Hallo Peter,

ich kann dazu sagen, dass am Fahrwerk unseres 280 SL aus Baujahr 1984 mit knapp 50.000 Km außer dem Lenkungsdämpfer, der Öl verlor und gar keine Wirkung mehr hatte, noch nichts erneuert wurde. Der Stoßdämpfertest beim TÜV war bisher immer in Ordnung.

Ich weiß nicht wie sich ein neu gelagerter und gedämpfter SL, wie Z.B. der 560 SL von Reinhard, der seiner Ansicht nach trotzdem nicht mehr so sportlich wie früher fahren wird – warum eigentlich? - anfühlt, aber auch mit der fast 33 Jahre alten Lagerung fährt unser SL sicher durch Kurven und genau geradeaus, auch bei hoher Geschwindigkeit. Ab 180 Km/h lupfe ich das Fahrpedal aber doch lieber, denn 200 Km/h fahre ich nicht gerne freiwillig.

Das Lenkspiel ist nahezu 0, auch wenn sich die Lenkung in einem Bereich von 1,5 cm nicht so anfühlt. Das Lenkspiel über diese 1,5 cm ist anscheinend nur scheinbar. Ich würde die Lenkung in dem Bereich des scheinbaren Spiels als indirekt bezeichnen. Es rappelt oder klappert nichts. Der Wagen liegt noch fast so gut, wie unser alter C aus 1995 mit neuen Stoßdämpfern oder unser E aus 2000 mit alten Stoßdämpfern.

Michael

Gullydeckel


Sternzeit-107-Mitglied seit:
20.09.2015

Aus Braunschweig

Nachrichten: 715

ON-Line

 Geschrieben 17.02.2017 14:42   
Hallo Peter,

der Punkt "Lenkgetriebe" wurde hier zwar erwähnt, ist aber ggf. etwas zu schwammig formuliert gewesen.
Bei meinem Fahrzeug (560SL) lag ein geringes Spiel am Lenkrad vor, das nach WIS noch OK gewesen wäre.
Wie die Komponenten dann diesen Winter ausgebaut vor mir lagen, habe ich einen Schreck bekommen, was den tatsächlichen Zustand anging.

Es gibt gerade beim LG berechtigte Bedenken/Hinweise, was man da tun sollte oder auch nicht und dass Arbeiten an dieser Stelle aber in jedem Fall etwas für den Fachmann wären. Das kann ich so bestätigen.
Weiterhin kann ich bestätigen dass oftmals Leute schon an sensiblen Fahrzeugteilen rumgefummelt haben, die definitiv keine Fachleute waren. Bei ungewisser Fahrzeugvergangenheit ist daher keine Zurückhaltung angesagt. Korrekt muss es dann aber schon sein.

Noch konnte ich die Wirksamkeit der Überholungsaktivitäten nicht verifizieren, aber wenn Spiel im Lenkgetriebe und/oder der Lenkungskupplung vorliegt, müssen diese Baustellen als erstes saniert werden, alles andere ist so lange zweitrangig.

Grüße Martin

PS: Es ranken sich viele Mythen um die Zerlegung bzw. den Zusammenbau eines LGs.
Soviel vorab: Der Kugelaumlauf ist weder schwierig noch geheimnisvoll, auch das Einstellen (oder Wiederherstellen) des Spiels der Lenkwelle ist mit Geduld und klarem Verstand zu bewerkstelligen. Einzig den Lenkstockhebel abzubekommen kann anstrengend werden, dafür muss man das aber erst machen, wenn das Teil schon ausgebaut ist.


peter123


Sternzeit-107-Mitglied seit:
17.06.2014

Aus nördl. München

Nachrichten: 66

OFF-Line

 Geschrieben 19.02.2017 15:16   
Nochmal danke für alle Informationen.

Werde in mich gehen, ein wenig das Sparschwein schlachten und berichten.


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Gruß aus MUC, Peter

afr280


Sternzeit-107-Mitglied seit:
12.06.2009

Nachrichten: 40

OFF-Line

 Geschrieben 22.02.2017 16:35   
Hallo aus Düsseldorf.
Ich habe nach deiner Frage nicht allles gelesen, aber nimm mal Kontakt mit Dirk Lange von DTL auf. Link ist in der Menueleiste unter SL Edition. Der kennt sich aus und berät fait und fachgerecht. Ich war sehr zufrieden.
Andreas


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Andreas F. aus D.

  
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