 | |
M15-Elektr.Ausrüstg.: Funkenflug Geschrieben am Dienstag, 22.Oktober 2002 @ 18:39:37 CEST
Thema: Reparatur
|
Man kennt es aus zahlreichen Kriminalfilmen: Ein übles, flüchtiges aber den noch sympathisches Subjekt öffnet die Motorhaube des Streifenwagens und greift hinein! Nach einem raschen Griff und einem kurzen Ruck hält oben genanntes Subjekt ein vielarmiges Etwas in der Hand, das es diabolisch grinsend ins nächste Gebüsch schleudert. Die Ordnungsmacht ist somit an einer Verfolgung genannten Subjektes höchst effektiv gehindert!
Der Zündverteiler, der hier gerade auf das Übelste misshandelt wurde, und die anderen Komponenten, die den Motorlauf eines "Otto´s" erst ermöglichen, werden hier auf anschauliche Weise von Willy erklärt.
Werkzeug & Arbeitsmittel:
- Kreuzschlitzschraubendreher
- Schlitzschraubendreher
- Knarrenkasten 1/2"
- Gelenkstück 1/2"
- Zündkerzennuß 1/2"
Wir werden das Thema hier in sehr einfacher, für jedermann verständlicher Form sorgfältig durcharbeiten, denn eine Verteilerkappe nebst Zündkabeln und Kerzensteckern ist doch ein wenig feinfühlig zu behandeln.
Wie gewohnt, werde ich versuchen so zu schreiben, dass jeder in der Lage sein müsste, das hier Beschriebene durchzuführen. Den Technikern wird es recht dilettantisch vorkommen, doch sie sollen hier auch nicht angesprochen werden. Da ich die Arbeiten an einem V8-Motor (M 117) durchgeführt habe, entstammen die meisten Bilder seinem Motorraum, der Vollständigkeit wegen ist auch die Ansicht eines 280er-Motors (M 110) eingefügt. Die Verfahrensweise ist bei 6 und 8 Zylindern im Prinzip jedoch gleich.
Zunächst einige Worte zur Zündung:
Die Zündung besteht im Wesentlichen aus einem Impulsgeber, den eine Elektronik (Zündbox) veranlasst, eine an der Zündspule anliegende Spannung zu unterbrechen. Mit dieser Unterbrechung wird in der Zündspule durch Selbstinduktion (wollen wir nicht näher drauf eingehen, wir nehmen es als gegeben hin) eine Zündspannung erzeugt, die viele tausend Volt (25 - 30.000Volt!) erreichen kann.
ACHTUNG
Diese Zündströme können eine ernsthafte Gefahr darstellen, deshalb niemals an die Spule, Verteiler oder Kabel fassen, wenn die Maschine läuft oder die Zündung eingeschaltet ist!
Die in der Zündspule erzeugte Zündspannung muss nun an die einzelnen Zündkerzen gelangen und weil diese Zündkerzen nicht alle gleichzeitig nach dem Funken rufen, haben die Techniker den Verteiler entwickelt. Hier wird die Zündspannung, je nach Zündfolge (wird weiter unten im Text beschrieben) an die entsprechenden Zündkerzen/Zylinder verteilt.
Dies geschieht durch das von der Zündspule zum mittleren Verteileranschluss führende Kabel. Von diesem Anschluss aus gelangt die Zündspannung über einen federbelasteten Kohlestift auf den Verteilerfinger, der seinerseits auf einer sich drehenden Welle sitzend, die Spannung auf die zu den Zylindern führenden Kabelanschlüsse verteilt. Die Zündkerze hat zwei Pole, die sich in einem Abstand von ca. 0,8 mm gegenüberstehen. Die hohe Zündspannung springt (wie ein Blitz) vom einen auf den anderen Pol über und erzeugt so den Zündfunken.
Die Verteilung der Zündspannung ist abhängig von der festgelegten Zündfolge des Motors, das heißt, die Kolben erreichen in der hier festgelegten Reihenfolge ihren Zündpunkt.
Dass dieser Zündpunkt abhängig ist von der Kröpfung der Kurbelwelle, wollen wir nicht weiter erörtern, das führte hier zu weit.
Die Zündfolge beim 8-Zylinder lautet 1-5-4-8-6-3-7-2 und ist auf dem in Fahrtrichtung rechten Ventildeckel (neben dem Peilstab der Automatic) abzulesen. Wenn man sich die Verteilerkappe anschaut, wird man, zumindest bei einem Originalteil, diese Zahlen wiederfinden und kann so sowohl die Drehrichtung des Motors als auch die Zuordnung der Kabel zu den Zylindern leicht erkennen.
Zylinder Nr. 1 ist in Fahrtrichtung rechts vorne angeordnet, dann folgen 2-3-4 und finden in der linken Zylinderreihe, auch wieder von vorn nach hinten, in Nr. 5-6-7-8 ihre Fortsetzung.
Beim 6-Zylinder-Reihenmotor ist die Zündfolge 1-5-3-6-2-4 und Zylinder Nr. 1 "wohnt" ganz vorne. Alles Andere ist, abgesehen von der Lage der Zylinder und der Anzahl Selbiger frei übertragbar (Für den 300er gilt es ebenso).
Was aber kann hier verschleißen?
Zuerst natürlich die Zündkerzen, umgeben von den tosenden Gewalten der Explosionen und der dadurch erzeugten enormen Hitze; dann die Zündkabel, die im Laufe der Jahre verspröden und durch ständige Vibrationen brechen können, desweiteren nehmen sie Feuchtigkeit auf, wodurch der Funke auf Abwege gerät und der Zündkerze nicht mehr voll zur Verfügung steht.
Kleine Anekdote am Rande: die Zündkabel gehören zu den erklärten Lieblingsspeisen der possierlichen kleinen Marder.
Aber auch die Verteilerkappe, hier verschleißt der Kohlestift, der Federdruck auf ihn lässt nach und die Kontaktflächen vom Verteilerfinger zur Verteilerkappe unterliegen einem Abbrand, hervorgerufen durch den überspringenden Funken (eine mechanische Berührung findet hier nicht statt).
So, nun aber ans Auto!
ACHTUNG
Niemals mit den Ellenbogen oder den Händen auf den Kotflügeln abstützen, denn das gibt hässliche Beulen.
Immer die Kotflügel mit einer weichen Decke, einem Handtuch oder ähnlichem polstern. Schnell ist ein Werkzeug aus der Hand gerutscht, Ergebnis: Eine Beule im Blech, oder eine Macke im Lack.
Niemals Werkzeug im Motorraum ablegen, sondern stets sofort nach Gebrauch wieder entfernen, es könnte nach dem Start des Motors durch die zahlreichen sich drehenden Teile erfaßt und weggeschleudert werden!!. Insbesondere nichts auf dem Akku (Batterie) ablegen, ein unachtsam auf dem Akku abgelegtes Metallteil kann einen Kurzschluss verursachen, hier besteht akute Gefahr durch Brand oder Platzen des Akkus!!
Nachdem das Luftfiltergehäuse bereits entfernt wurde, können wir nun folgende Komponenten der Zündanlage sehen:
1. Verteiler
2. Befestigungsschrauben für das Luftfiltergehäuse
3. Zündspule
4. Ansaugöffnung (Gemischregler)
5. Zündfolge
Dieses Bild zeigt den Motorraum eines 280 SLC, hier stört das Filtergehäuse nicht, auch der Akku kann an seinem Platz bleiben und die Kerzen sind wesentlich besser zugänglich. Verteiler und Zündspule sitzen dort, wo sie auch beim V8 positioniert sind.
Arbeiten wollen wir hier aber, wie eingangs schon erwähnt, am V 8.
Zunächst entfernen wir den Luftfilterdeckel, dazu lösen wir die Flügelmutter in der Mitte und öffnen die rundherum befindlichen Schnappverschlüsse um den Deckel abnehmen zu können, jetzt läßt sich der Filtereinsatz entfernen und begutachten. Weist er sichtbare Verschmutzungen auf, dann sparen wir nicht am falschen Ende und erwerben einen Neuen. Nun kann das Filtergehäuse abgenommen werden. Dazu die beiden Flügelmuttern (3) lösen, den Entlüftungsschlauch (bei 5) abziehen und das Gehäuse unter leichtem "Wackeln" von der Ansaugöffnung abziehen und diese anschließend mit einem sauberem Lappen abdecken, damit nichts hineinfallen kann. Je nach Typ und Ausführung können weitere Schläuche zum Filtergehäuse führen).).
Als nächstes ist der Akku auszubauen, hierzu müssen wir die beiden Kabel, immer zuerst das am Minuspol, abnehmen. Dann die zwei SW-10-Muttern an der Befestigungslasche rechts unten am Akku, ausreichend weit lösen, so dass die Lasche sich beiseite klappen lässt.
Akku entnehmen (das Ding ist schwer!) und sicher abstellen.
Wenn sich hier ein solches Bild zeigt, was sehr wahrscheinlich ist, die vier SW-10-Schrauben lösen und die Halterung reinigen, entrosten und lackieren / pulverbeschichten / verzinken oder was auch immer man bevorzugt (Ich habe sie mit schwarzem HAMMERIT - Lack gestrichen).
So, hier habe ich mir ein Blatt Papier daneben gelegt und die Zündkabel der Reihe nach vom jeweiligen Zylinder (wir wissen, Nr. 1 ist rechts vorne, dann 2...) zum Verteiler verfolgt und mir die Position auf einer einfachen Zeichnung notiert. Als Bezugspunkt an der Verteilerkappe habe ich die vordere Befestigungsschraube (die keine ist, später mehr dazu) genommen.
Diese Aktion ist bei Mercedes Originalteilen unnötig, schafft einem Unerfahrenen aber zusätzliche Sicherheit. Nun, da wir sicher sind jedes Kabel seinem Zylinder zuordnen zu können, fangen wir an, die Kabel der Reihe nach zu entfernen. Anfangen würde ich mit den Kerzensteckern, sie könnten recht fest sitzen, doch mit etwas Bewegung und Geduld sind sie schließlich alle zu lösen.
Im Handel ist eine spezielle Kerzensteckerzange erhältlich, ich bin aber der Ansicht, eine vorsichtig geführte Kombi - oder Flachzange reicht völlig aus.
Jetzt noch das Kabel zur Zündspule, von der aber vorher der Kunststoffschutz abgenommen werden muss, entfernen (Ist nur ein Plastikklemmteil).
Nachdem wir für das, wofür der eingangs erwähnte Bösewicht nur Sekunden brauchte, eine gute halbe Stunde schuften mussten, ist nun die Verteilerkappe an der Reihe. Hier bitte beachten, dass die vermeintlichen Befestigungsschrauben keine sind, sondern lediglich Haltelaschen, die sich mit einer halben Linksdrehung lösen lassen (gegen die Uhr).
Bei der mit "1" gekennzeichneten Stelle sind die von oben wie Schrauben aussehenden Haltelaschen zu gut erkennen.
Nun werfen wir noch einen Blick auf die Verteilerkappe und merken uns, welche Zahlen vorne stehen (dafür unsere Hilfszeichnung), das erleichtert das Aufsetzen der neuen Kappe. Die Kappe ist an sich gegen falsche Montage mit einer Passung gesichert, doch Vorsicht ist besser als falsch montiert, deshalb Obacht! Wir heben jetzt die Kappe ab und sehen den Verteilerfinger, den wir von der Welle ziehen. Noch den Plastikdeckel (4) entfernt, welcher, da er noch gebraucht wird, gereinigt werden sollte.
Nun schweifen wir ein wenig ab, denn wo wir schon einmal soweit vorgedrungen sind, überprüfen wir die Unterdruckleitungen auf festen Sitz, da sie mit verantwortlich für eine korrekte Zündverstellung sind.
Zündverstellung ist ein gutes Stichwort, hier haben sich die Techniker auch wieder etwas Nettes einfallen lassen um die Zündung den verschiedenen Betriebszuständen des Motors entsprechend zu verstellen. Spätzündung erleichtert den Start und Frühzündung ermöglicht eine bessere Leistungsausbeute bei höheren Drehzahlen. Wie aber funktioniert es und wie können wir es (grob)prüfen (was aber durchaus genügt, wenn das Auto sonst keine Probleme macht)? Die Zündverstellung arbeitet zum Einen mit Unterdruck, der vom Motor erzeugt wird, und zum Anderen mit einer Fliehkraftverstellung (Hierauf wollen wir aber nicht weiter eingehen, vielleicht nehmen wir mal einer Verteiler auseinander und berichten dann).
1. Zwei von den auf festen Sitz zu prüfenden Unterdruckschläuchen
2. Unterdruckdose mit "Saugschlauch"
3. Impulsgeber für Zündung
4. Verstellring für Frühzündung
5. Zu prüfende Steckverbindungen
6. Kerbe im Verteilergehäuse
Wir erkennen an der Unterdruckdose (2) den schwarzen Schlauch, dieser steckt normalerweise in dem roten Kunststoffschlauch, hier haben wir ihn schon einmal getrennt. An diesem schwarzen Schlauch können wir nun die Unterdruckverstellung (grob) prüfen! Dazu nehmen wir das Ende des Schlauches wie einen Strohhalm zwischen die Lippen (jaja, der Eine genießt es und der Andere schüttelt sich. Man kann ihn vorher reinigen, das nimmt aber viel vom Aroma!) Jedenfalls saugen wir jetzt wie bei einem dickflüssigem Mc. Don...Milch-Shake und es sollte sich die mit den Löchern versehene Metallplatte (4) ruckfrei bewegen (drehen). Tut sie es, ist alles OK! Sollte sie sich nicht bewegen, dann haben wir den Fehler für einen eventuellen Leistungsmangel des Motors gefunden (ab zu DC!).
Alle Schlauchverbindungen, z.B. bei 1, auf festen, dichten Sitz prüfen und nötigenfalls auswechseln / abdichten (Hylomar hat sich bei mir immer gut als Dichtmittel bewährt, darauf achten, dass nichts in die Schläuche gerät). Sämtliche greifbaren Stecker durch Abziehen und "Inaugenscheinnahme " prüfen und mit etwas Kontaktspray wieder aufstecken. Die Stecker lassen sich normalerweise nicht verkehrt herum aufstecken, doch die Erfahrung lehrt, dass in der Praxis alles möglich ist, also bitte Obacht geben!
Jetzt noch ein "Rundumblick": Sind irgendwo Undichtigkeiten zu sehen? Sitzt alles ordentlich fest? Wirkt etwas beschädigt? Einfach mit ein wenig "gesundem Menschenverstand" den Blick schweifen lassen.
Und jetzt kommen wir zum Zusammenbau:
Zuerst die Plastikscheibe (Bild 6 Teil 4) einsetzen, hier auf die Passung achten (Bild 7, bei Nr.6) die Scheibe muss "satt" aufliegen. Anschließend den Verteilerfinger aufstecken, auch er ist mit einer Passung versehen. (Bild 8).
Wenn der Verteilerfinger aufgesteckt wurde, muss er sich mit der Welle zusammen etwas bewegen / drehen lassen. Dies ist die mechanische Fliehkraftverstellung der Zündung, auch sie ist für eine Frühzündung wichtig (Läßt er sich nicht bewegen, dann sollte man den Fachmann bei DC kontaktieren).
Soweit, so gut, nun kommt die Verteilerkappe an die Reihe.
1. Rastung, Passsitz
2. Schleifkohle
Die Kappe passt nur in einer Position, Rastungen (1) beachten!!
Die Verteilerkappe sitzt und wir beginnen, die Kabel nach unserer Zeichnung einzeln aufzustecken....doch halt! Wir haben vergessen, die Zündkerzen zu wechseln!
Da müssen wir noch in aller Ruhe bei!
Kerzenwechsel:
ACHTUNG
Die Kerzen niemals bei warmen Motor wechseln! Vor allem, niemals kalte Kerzen in einen warmen Motor schrauben! Sie können sich 1. bombenfest setzen und 2. beim Anziehen das Gewinde sehr leicht zerstören.
(da habe ich so meine Erfahrungen aus früheren Jahren)
Vorsicht ist auch geboten, wenn sich ein Kerzengewinde völlig anders zeigt! Es ist möglich, das wir einen Helicoil - Einsatz oder eine Reparaturbuchse mit herausgedreht haben. Die Buchse ist recht leicht wieder einzudrehen, doch beim Helicoil, er sieht aus wie eine Spirale, würde ich zum Fachmann gehen!
Ansonsten ist es, je nach Motorbauart, recht einfach, die Kerzen zumindest einmal herauszudrehen. Beim V8 tut ein Kreuzgelenk gute Dienste, (Bild 10).
Die Kerze sollte in der "Kerzennuss" Halt finden, also nicht herausgleiten, denn eine durch den Maschinenraum polternde Kerze kann ernsten, nicht sichtbaren Schaden erleiden.
(ich habe hier mit einem Stückchen Isolierband nachgeholfen, ein vernünftiger Kerzenschlüssel hat in seinem Inneren einen Gummiring, welcher die Kerze hält. Meiner hat aber schon einige Jahrzehnte auf dem Buckel)
Das Eindrehen der neuen Kerzen sollte zunächst mit der Hand erfolgen, man muss sie mit viel Gefühl in die Gewindegänge einführen, ein Hebelwerkzeug kann hier, auch beim geübten Schrauber, viel Schaden anrichten. Wenn die Kerze gefasst hat und einige Gewindegänge hineingedreht ist, wechseln wir zunächst zur Verlängerung und setzen die "Knarre", den "Knebel" erst dann auf, wenn wir sicher sind, dass die Kerze sich gerade eingedreht hat. Den Knebel/die Knarre kurz fassen, (Bild 11), die hierbei übertragbaren Kräfte reichen bei einem gutem Kerzengewinde und "normalen" Unterarmen aus, um festen Sitzt zu gewährleisten.
Niemals weit außen greifen und drehen was das Zeug hält, das nimmt das Gewinde meist sehr übel!
Wer aber in seinem Leben nicht mindestens ein Kerzengewinde, (Mofa, Moped) ruiniert hat, der kann meiner Ansicht nach nicht das richtige Gefühl dafür entwickeln und sollte sich überlegen, die Kerzen in einer Fachwerkstatt wechseln zu lassen.
Ach ja, fast hätte ich es vergessen, auch hier sollte der Unsichere wieder die Uhr zu Rate ziehen: Auf die Kerze gesehen, ( das dünne Ende mit dem Porzellan), gegen den Lauf der Zeiger lösen, mit dem Lauf der Zeiger, festziehen.
So, nun wieder zu den Zündkabeln, der Reihe nach aufstecken und darauf achten, dass sie richtig satt auf den Anschlüssen und auf den Kerzen stecken. Den Akku wieder einsetzen und anschließen, den Pluspol zuerst! Alle Schrauben und alle Stecker auf festen Sitz prüfen und dann als Letztes das Filtergehäuse wieder montieren. Darauf achten, dass die Zündkabel ordnungsgemäß verlegt wurden und das Gasgestänge in seiner Bewegungsfreiheit nicht eingeschränkt ist. Das gesamte Werkzeug, was ja sowieso nicht im Motorraum liegen sollte, entfernen.
Fertig! Mit etwas Glück haben wir nun (ich jedenfalls), einen Motor, der um einiges ruhiger läuft als vorher.
Das Material erstehen wir an Hand der Fahrgestellnummer, denn es sind doch, baujahr- und motorausführungsbedingt, einige Unterschiede zu beachten.
Alle Angaben wie immer OHNE GEWÄHR
Willy
|
|
| |
|
|
| | Für den Inhalt der Kommentare sind die Verfasser verantwortlich. |
|
|
|
Keine anonymen Kommentare möglich, bitte zuerst anmelden |
|
Re: Funkenflug (Punkte: 1) veröffentlicht von CH (CH@107-SL.de) am Dienstag, 13.Juli 2004 @ 11:17:02 CEST (Userinfo | Artikel schicken) http://www.chhampf.de | | Schöner Artikel Willy,
ich habe noch eine Modellspezifische Anmerkung. Bei meinem 560 SL ist die Verteilerkappe tatsächlich mit DREI Schrauben befestigt, so richtig mit Gewinde. und oben drüber sitzt noch eine Kunststoffabdeckung die über die Kappe geklipst ist.
Was mir noch bei der Fehlersuche gehofen hat, war mit einem Meßgerät, die Widerstände der Zünkabel, sollten null sein und der Stecker, sollten so sein wie es drauf steht, bei mir 1 K-Ohm zu prüfen. Damit habe ich dann einen defekten Kerzenstecker gefunden und getauscht. In der aktuelle Oldtimer Praxis, Ausgabe 8/04 müsste es sein, gibt es auch einen guten Artikel zur Zündanlagenprüfung.
Auch ohne Gewähr
und mit besten Grüßen |
Frage:Hat der V8 kein Zündsteuergerät(ZSG) (Punkte: 1) veröffentlicht von NoFunk am Montag, 10.März 2008 @ 19:27:14 CET (Userinfo | Artikel schicken) | das, vom Unterbrecher gesteuert (u n d vom OT-Geber) die Differenz für mehr "Vorzündung" errechnet u. bei höheren Drehzahlen früher zünden lässt. Der OT-Geber (Induktiv) am Schwungrad gibt dem ZSG den Oberen Totpunkt des Kolbens an. Der OT (Oberer Totpunkt) ist die Referenz für das ZSG! Nehme an, dass das auch der V8 hat - und insofern ist deine Beschreibung der Zündung etwas dürftig- auch, wenn ansonsten für`s breitere Volk sehr verständlich geschrieben. Ing.No
|
|