Das die Bereifung eines 107er nicht nur für Bodenhaftung und Spurtreue sorgt,
sondern auch Gegenstand leidenschaftlicher Diskussionen ist bleibt hier
ausnahmsweise unberücksichtigt. Als Ergebnis der Umfrage "Willys
Felgentage" entstand unter der Regie Willy Damraths die erste
Gemeinschaftsarbeit des Forums: Die Übersicht aller Reifen und
Felgen auf denen der 107er heute auf den Strassen rollt.
R/C 107 Originalbereifung
Zunächst einmal das, was Mutter Mercedes unseren 107ern von Hause aus verordnet hat.
Hier stehen die Stahlräder an erster Stelle, sie waren bei allen 107ern bis 08/85 die Serienausstattung. Einzige Ausnahme, die 5 Liter – Modelle, sie wurden ab Werk mit Barockfelgen geliefert., bei allen anderen Modellen waren die Barockfelgen Sonderausstattung.
FELGEN
Bis 12/79: Stahlräder: 6,5 J x 14 H2 ET 30 mit Lüfterring.
(20 Lüftungslöcher mit 28 mm Durchmesser) Teile Nr.
108 400 08 02
Ab 01/80: Stahlräder: 6,5 J x 14 H2 ET 30 mit Lüfterring, aber mit 18 Lüftungslöchern 25 mm Durchmesser. Teile Nr.
126 400 07 02
Fuchsfelgen - ugs. Barockfelgen: 6,5 J x 14 H2 ET 30, diese Felge gibt oder gab es in zwei verschiedenen Ausführungen.
1. ohne muldenförmige Vertiefung am Ventilsitz. Teile Nr. 108 400 10 02
2. mit muldenförmiger Vertiefung am Ventilsitz. Teile Nr. 126 400 21 02
Die muldenförmige Vertiefung war für das Spezial-Metallventil vorgesehen und nur von der Innenseite (ohne Reifen), erkennbar.
Die Barockfelgen 7 J x 15 H2 ET 25 waren ab Werk niemals auf dem 107 verbaut sondern wurden als Umrüstfelgen von MB vertrieben. Teile Nr.
126 400 22 02
Ab 08/85 kamen die sogen. Kanaldeckel
als Serienausstattung bei allen
Modellen zum Einsatz. Die Barockfelgen sind hier wegen einer geänderten
Bremsanlage nicht verwendbar.
15-Loch-Felgen - ugs. Kanaldeckel : 7 J x 15 H2 ET
25 Teile Nr. 126 400 30 02
Die Kanaldeckel lassen sich auf allen 107ern problemlos fahren.
Noch eine Anmerkung zur Verfügbarkeit der Serienfelgen:
Sowohl Barock als auch die Kanaldeckel, ( W 123/124), 6x14 sind zu klein,
(die dürfen wir nicht aufziehen!). 6,5x14 sind noch sehr gut als
Gebrauchte zu bekommen, da sind aber die Reifen recht teuer, 7x15 sind als
Originale sehr selten und fast nicht zu beschaffen. Kanaldeckel sind hingegen
recht gut zu bekommen, da auch die von 126 passen.Originale Blechräder gibt es meiner Information nach auch nicht mehr als Neuteile. Bei Gebrauchten Obacht, sie müssen den Lüfterkranz haben.
(kleine Blechschaufeln auf der Felgeninnenseite).
Das erkennen der Serienfelgen ist recht einfach, sie haben immer eine DB – Ersatzteilnummer und den Stern eingeprägt.
Wichtig, lesen!
Immer nur die zu den Felgen gehörenden Radbolzen verwenden. Sie müssen sowohl in der Länge als auch im Bund genauestens stimmen sonst gibt es u.U. Bruch !! Hier besteht GEFAHR für Leib und Leben!!
REIFEN
Die 280er wurden auf zunächst auf 185 HR 14, ab 03/80 dann auf 195/70 HR 14 durch die Werkstore entlassen.
Alle Übrigen trugen die Dimensionen 205/70 HR 14.
ALLGEMEINES
Was ist die Einpresstiefe, (ET) ? Die Zahl der ET gibt an, um wie viel Millimeter die Auflagefläche der Felge, (das ist die Fläche, mit der das Rad an der Radnabe anliegt), von der Felgenmitte entfernt ist. Je kleiner diese Zahl ist, desto weiter Außen steht das Rad.
Der Lochkreis ist 112.
Die, den Originalen nachgebauten Felgen, können anhand der KBA – Nummer die, (meines Wissens immer), an der Felgenaußenseite erkennbar ist, identifiziert werden..
(ein wenig versteckt in den Felgenvertiefungen)
Man kann davon ausgehen, das alle Nachbauten der Größen 6,5 x 14 und 7 x 15 auf unseren 107ern zu fahren sind. Im Zweifel vorher beim Tüv nachfragen!
Die 6 x 14 waren auf den SL nicht zugelassen.
Hier noch ein Tipp von Dietmar für die „ fast Originalen“, die Kanaldeckel des 129ers sollen mit Distanzscheiben auf den 107 passen. Vorteil: fast originale Optik mit Felgen der Größe 8 x 16 !!
Da die Zulassung jeder Felge u.a. auch vorn ihrer Tragkraft und Form abhängt, auf jeden Fall vor dem Kauf beim Tüv anfragen.
Es ist schon richtig, das auch recht verwegene, um es mal vorsichtig auszudrücken, von meines Erachtens nach gewissenlosen Prüfern eingetragen werden, doch bitte ich von solchen u.U. lebensgefährlichen Abenteuern abzusehen!!
Das Breitreifen stärker auf Spurrillen ansprechen ist eigentlich logisch, man lasse eine Kugel und danach eine Walze durch eine Rinne laufen, was kommt da gerader durch ?
Das der Fahrkomfort leidet wenn die Reifen Breiter und Flacher werden, braucht keine weitere Erörterung. (je flacher der Reifen, desto geringer die Eigendämpfung)
Auch die Belastung der Radlager und des übrigen Fahrwerkes ist durch die höheren Kräfte, (Hebelwirkung), logischerweise größer.
(Wenn das Auto auf einer völlig ebenen Fläche rollt, ist es den Radlagern egal, doch wo haben wir die?)
Bei Spurverbreiterungen mittels Distanzscheiben würde ich 25 Millimeter bei den Serien und Nachbaufelgen der Größe 6,5 x 14 ET 30 und 20 Millimeter bei den 7 x 15 ET 25 als gelungene Wahl ansehen. Hier aber bitte auf die Zulassung und gute Qualität achten. Keinesfalls Billigprodukte mit überlangen Radbolzen verwenden.
Ich möchte, siehe Gismos Bericht, niemals Breitreifen auf einem ausgelutschtem Fahrwerk empfehlen.
Die Optik möge jeder für sich entscheiden und das Fahrverhalten lässt sich am besten durch den Rückbau auf die Originalen beurteilen. Umgekehrt kommt nicht viel dabei heraus.
.
Alle Angaben wie im Lotto OHNE GEWÄHR !
Nachbauten und passende
Fremdfabrikate
Martin gibt uns hier eine erste Übersicht der Nachbauten:
er schreibt:
Also, ich habe hier CENTRA – Felgen liegen, Typ "134 705", KBA/Abe - Nr. "40381".
Die Größe ist 7Jx15 H2. Diese Daten stehen auf der Innenseite. Dazu noch eine "23", die möglicherweise die Einpresstiefe angibt? Die ABE schweigt sich dazu
aus ...
Die KBA-Nr. findet sich auch auf der sichtbaren Außenseite. Zugelassen lt. ABE sind sie für zahlreiche Mercedes -PKW,
so auf 107, 116, 123, 126, 201.
Auf die 107er passen folgende Reifengrößen:
205/60 R 15 *5
225/50 R 15 *5
235/55 R 15 *5
205/65 R 15 *10
225/60 R 15 *5
mit folgenden Anmerkungen (sinngemäß):
* 5 Tachoprüfung / Korrektur notwendig, weil anderer Abrollradius als in Serie
* 10 Nur Pirelli "P 6" und "L J 92"
ABE heißt nicht dass man einfach montieren und fahren darf - man muss auf jeden Fall zur TÜV-Abnahme.
Batman fuhr seinen 280 SL zunächst auf
Barocknachbauten CENTRA 7 J x 15 H2 ET 25 KBA Nr. 40681,
mit der Bereifung 205 / 65 x 15 und hat jetzt Barocknachbauten 7 J x 15 H2 ADB 70 KBA Nr. 40439, vermutlich von ARONAL mit gleicher Bereifung und
Distanzscheiben, vorn je 15 mm und Hinten je 25 mm montiert.
Und er weiß zu berichten:
Das Fahrverhalten, also der Geradeauslauf ist über alle Geschwindigkeiten sehr gut und die Kurvenlage seit Montage der Distanzscheiben erheblich besser, insbesondere ist das Untersteuern deutlich verringert aber ich räume vorsorglich einen gewissen Placeboeffekt ein, bevor hier die Riesendiskussion losbricht.
Optisch ist alles ganz unauffällig und ich kann diese Kombination mit bestem Gewissen weiterempfehlen.
Willy (ich) schätzt auf seinem 500 Sl die
ARC Barocknachbauten 7 x 15 ET 23 mit 205/70 15 als gelungene Wahl hat aber auch
Rial 8 x 16 mit 225/50 R 16 als optisch ansprechendere Variante zur Auswahl
und glaubt zu wissen:
"... das die Originalen auf jeden Fall die bessere Wahl sind. Jedenfalls auf schlechten Straßen und bei geringen Geschwindigkeiten. Die Spurrillenempfindlichkeit ist gegenüber den Breitreifen praktisch nicht vorhanden.
Bei höherem Tempo sind die Originalen immer noch sehr gut, die Breiten aber weniger sensibel. (Massenträgheit des Autos ?)
Die mögliche Kurvengeschwindigkeit ist bei den Breiten etwas höher, auch schiebt er nicht mehr so vehement über die Vorderräder. Dafür wird aber der Grenzbereich sehr viel geringer, das Auto bricht viel plötzlicher, (mit dem Heck), aus und ist für unerfahrene Fahrer dadurch schwerer beherrschbar.
Distanzscheiben von 20 mm hatte ich zunächst auf beiden Achsen montiert und die vorderen später wieder entfernt. (brachten m.E. Unruhe in die Lenkung)
Neben weiteren Felgen habe ich dann noch als Gipfel der Unfahrbarkeit, (jedenfalls auf meinem SL), die
BORBET 8.5 J x 17 H2 ET 13 mit 235/45 bzw. die BORBET 10 J x 17 H2 ET 20 mit 255/40 eingetragen.Mit diesem „Schluffen“ ist es fast schon peinlich, das Auto zu fahren, so schaukelt es durch die Spurrillen."
Peer ist mir seinen 7 x 15 ATS Fuchsnachbauten, (Barock),
sehr Zufrieden
und schreibt: habe die Füchse mit original Bereifung und 10 Millimeter Distanzscheiben montiert es sieht dezent und nicht zu breit aus. Das Fahrverhalten ist gut, ein ruhiger Geradeauslauf und m.E. besseres Kurvenverhalten durch die Distanzscheiben. Die Felgen sind gestrahlt und gepulvert.
Lutz schraubte unter seinen 350SLC
BBS 6 1/2 J X 14HB,
bewegt ihn im Sommer auf Michelin XWX 205/70 Pneus und zieht im Winter
205/70 HR14 95T M+S auf.
Breite Felgen
Nun zu den breiten Zubehörfelgen, hier sind einige von den Forumsteilnehmern verwendete aufgeführt, die Beurteilungen der Eigner sind soweit möglich, wörtlich übernommen.
Andreas fährt auf seinem 280 SL
BORBET Typ A7052 7Jx15 12 ET 25 mit 225/50 - R 15
Hier sein Bericht :
...bin damit sehr zufrieden, liegt viel besser als damals mein 300er mit den Originalkanaldeckeln und Serienbereifung. Auch der Geradeauslauf ist für gewöhnlich tadellos. Einzige Ausnahme sind Längsrillen, da laufen die Reifen schon mal den Rillen nach und es sind Lenkkorrekturen notwendig.
Aber damit kann ich gut leben.
Weiterer Vorteil: das Design der Felgen ist stark am original Kanaldeckel angelehnt, fällt daher eigentlich kaum auf das sie es nicht sind.
Möglich ist auch eine Bereifung der Größe 235/55R15, die habe ich für den nächsten Reifenwechsel ins Auge gefasst.
Jürgen fährt auf seinem 280 SL
Dreiteilige BBS 9Jx16 ET 11 mit 225/50 bzw. 10Jx16 mit 245/50
Und schreibt dazu:
...Wenn Spur und Sturz korrekt bzw. auf Breitreifen eingestellt sind gibt es kein Problem mit dem Geradeauslauf.
Sicher, Spurrillen merkt man marginal mehr, aber auf jeden Fall nicht mehr als bei neuen Automodellen mit den originalen Breitreifen. Das Lenkspiel sollte natürlich auch im „normalen“ Rahmen sein, sonst meint man, man müsse nachsteuern aber das liegt nicht an den Breitreifen.
Einen Nachteil der Breitreifen sehe ich nur bei Regen, den Kosten, dem Verschleiß, (laufen immer in der Mitte ab), und der Beanspruchung des Radlagers, (bei kleinerer Einpresstiefe). Dann hält das Radlager eben nicht 200 T.km sondern nur 100Tkm, bei 2 T.km pro Jahr aber auch kein Problem.
Oliver hat zur Zeit noch auf seinem 500 SL
BBS RS009 8Jx16 ET 11 mit 225/50 Pirelli P7 (Uralt)
Hier sein Statement:
Die Felgen wurden vom Erstbesitzer im Jahr 1982 montiert. Sie sehen zwar hübsch aus aber der Geradeauslauf ist, verglichen mit den Barock 6x14 eine Zumutung.
Für entspanntes Fahren, ohne dauerndes korrigieren würde ich der Originalbereifung den Vorzug geben.
Wollo ist mit seinem 280SL
auf
vuh 245/45ZR16 unterwegs und hat sich für die Leichtmetal-Felge von
ACT 8,5Jx16 H2, ET10, Typ: ACT1661077
entschieden.
Hinz Prinz (Günter) hat auf seinem 380 SL momentan
225er Reifen montiert
und beklagt:
Mit den aktuellen 225er Schlappen bin ich mehr als unzufrieden, Baustellen und Spurrillen sind damit der Horror !!!
Dirk hat auf seinem Brabus 280 SL
ACT 8.5 J x 16 ET 19 mit 225/50 16 bzw. 9.5 J x 16 ET 14 mit 245/45 - 16
Und erzählt:
Das Fahrverhalten ist auf guter, glatter Straße einwandfrei, bei ausgeprägten Spurrillen jedoch hat er manchmal die Befürchtung auf die Gegenfahrbahn abzudriften.
Bernhard vertraut seinen 350 SL den legendären
3-teligen BBS RS 2000, 8 J x 17 ET 13 mit TOYO 235/45 – 17 an
und verkündet weiter:
"...TOYO in Verbindung mit Benz habe ich immer gute Erfahrungen gemacht.
Einen Vergleich mit dem Original kann ich nicht bieten, kann aber sagen, das die BBS Optisch schön und unproblematisch zu fahren sind.Vorraussetzung ist aber das Lenkgetriebe in erstklassigem Zustand sein sollte, weil es sonst bei Spurrillen „stressig“ werden könnte.
Abnahme beim Tüv war problemlos."
Markus (mit k) lässt seinen 280 SL auf
AMG 8 J x 16 H2 ET 11, Nr. 7400100 und YOKOHAMA A 008 der Größe
225/50 VR 16 rollen.
Kein weiterer Kommentar (aber den kriegen wir noch)
Heinz-Willi hat gute Erfahrungen gemacht mit
REMOTEC 8 J x 16 ET 23 , bestückt mit 225/50 R 16 H2
Und tut kund:
Aus meiner Erfahrung kann ich sagen, das kein Unterschied zu den vorher montierten 6 x 14 mit 195er Bereifung festzustellen ist. Die Wahl des Reifenherstellers spielt eine viel größere Rolle. Nach
TOYO und GOOD YEAR fahre ich nun CONTI SPORT CONTACT und bin sehr zufrieden.
Kalle erfreut sich auf seinem 280 SL an
Dreiteiligen ACT Kreuzspeichenfelgen 8.8 J x 16 ET 19 mit 225/50 ZR 16
Er berichtet:
"...fahre seit 14 Jahren auf diesem Fahrzeug 225/50R 16 Reifen, früher mit einer
REMOTEC – Felge. Mit PIRELLI – Reifen kann ich die schlechten Erfahrungen mit Spurrillen teilen, ( 1987 – 1992) Danach fuhr ich
GOODJEAR – EAGLE, (1992 – 1997) und nun einen FULDA Y3000. Das Problem der Spurrillen ist damit deutlich abgeschwächt. Ich stelle keinen Unterschied bzgl. Des Geradeauslaufs zu unseren anderen Fahrzeugen, E 220 Cabrio mit 8 x 17 und 225/45 und Passat Variant mit 9 x 17 und 225/45 fest.
Bei der Reifenwahl für den SL achte ich ausschließlich auf gute Fahreigenschaften im Trockenen."
Gismo hat mit seinem 380 SL einen umfangreicheren Test

durchgeführt.
Daher stehen Reifen/Felgenangaben in seinem Bericht, den er nun vorträgt:
"Nach meinen Erfahrungen mit originalen 205ern auf Kanaldeckel und verschlissener Vorderachse nebst Lenkgetriebe kann ich nur sagen, „mäßig fahrbar“.
Gleiche Konfiguration mit PENTA 8 bzw. 9 J x 16 mit 225er
Bereifung, „eigentlich nur was für Lebensmüde“. (Ich hab´s überlebt)
Dann die gleiche Konfiguration mit 205 x 14 auf Stahlfelgen, „viel besser, aber noch gut“:
Nun Vorderachse neu gelagert wiederum mit 205 x 14 auf Stahlfelgen, „viel besser aber noch nicht richtig gut „.
Jetzt Konfiguration wie vor aber mit neuem Lenkgetriebe, „einfach gut aber noch nicht mit modernen Autos zu vergleichen“.
Zu guter Letzt, meine PENTA mit 225ern wieder drauf, „Optik sehr gut, Fahrverhalten deutlich schlechter“.
Also werde ich in der kommenden Saison mal 205er auf den PENTA vorne ausprobieren. Fortsetzung folgt."
Tom fährt auf seinem Auto
LORINSER RS 8016511, 8Jx16H2 ET11 mit Firestone 225/50R16 92V.
Und lässt folgendes wissen:
... meine Felgen sind weit davon entfernt original zu sein. Wenn ich ehrlich bin, muss ich zugeben, dass sie mir auch nicht zu 100% gefallen.
Der Grund weshalb ich sie drauf lasse ist der deutlich sportlichere Auftritt des 107ers. Originale liegen schon im Regal, sind bislang aber nicht
montiert gewesen. Zum Fahrverhalten kann ich keine vergleichenden Aussagen machen. Allerdings
bin ich mit dem Geradeauslauf der Breitreifen sehr unzufrieden. Die Fuhre neigt dazu Spurrillen nachzulaufen, was vor allem beim Bremsen stetige
Korrekturen erfordert. Dabei ist die um die Mittellage sehr gefühllose Lenkung natürlich nicht gerade hilfreich. Eventuell rührt das schwammige
Fahrverhalten aber auch von zuviel Lenkspiel. Ich werde mich damit im Frühjahr intensiver befassen.
Zusammenfassend: die Optik ist viel besser als Original (rein subjektive Bewertung natürlich), das Fahrverhalten aber höchstwahrscheinlich
schlechter.
Wilm
hat zur Zeit
REMOTEC (nachträglich poliertes Außenbett) VA: 8 x 16 ET 25 und HA: 9 x 16
ET 14 mit rundum 225/50-16 montiert
Er schreibt: "Sieht optisch gut aus und schließt gut mit der Karosserie ab aber die Reifen haben ein schlechtes Eigendämpfungsverhalten!
Da ich meine Lady zum Cruisen umbauen möchte, werde ich irgendwann auf 15 Zoll mit 225/60 x 15 umsteigen, davon erwarte ich einen besseren Fahrkomfort!
Da mir MB – Radzierdeckel sehr gut gefallen, werde ich Stahlfelgen verwenden, die vom 126 sind schon Prima."
Hier weiß Roberto folgendes:
Auf die 7 x 15 Stahlfelgen passen die alten Radzierdeckel in 15 Zoll! Klassische Optik und größere, (auch günstigere), Reifenauswahl. Und es sieht nicht so schwindsüchtig aus wie mit 14 Zoll. Die 15 Zoll Radzierdeckel waren Original beim /8 und 123 – Langmodell. Erhältlich beim ATC. Der Satz kostet 50 Euro. Viel Spaß beim Abkleben und Lackieren.
Verchromte Felgen
Wer sich für die verchromten Felgen begeistern kann, hier die Adresse der Firma.
Custom Cars & Bikes
Benzstr. 19
64807 Dieburg
Tel 06071 – 5499
Selbstverständlich habe ich dort angerufen und erfahren: Sie machen jede Alufelge zu einem solchen Schmuckstück und lassen es sich mit ca. 250 Euro für eine Barockfelge honorieren.
Willy
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