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Karosserie






Besonders häufig und zum Teil auch intensiv wurde das äußere
Erscheinungsbild des 107er Modells bearbeitet. Die Spannweite war dabei
überwältigend! Während das Gros der Umbauwilligen es mit dem Anbau von
Spoilern, Front- und Heckschürzen, sowie dem Einsatz anderer Felgen und
breiterer Reifen auf sich beruhen ließ, gingen andere deutlich darüber
hinaus und scheuten weder Mühen noch Kosten!
Unter diesem Gesichtspunkt wurde auch das schwarze Mercedes-Coupe
veredelt. Alles, was das Werk und den Verkaufsraum des Zubehöranbieters in
verchromter Ausführung verlassen hatte, hat der Eigner vergolden lassen.
Diese Art der Veredelung hat man übrigens in den Achtziger Jahren an
verschiedenen hochpreisigen Fahrzeugen zu sehen bekommen.
Bei alle dem wurde die Karosserie an sich aber nicht angetastet. In den
folgenden Beispielen gingen die Eigner schon deutlich weiter. Vom durchaus
als gelungen einzustufendem Kombiumbau eines SLC über die
Flachdachvariante des gelben SL bis hin zu dem kaum noch zu erkennenden
schwarzen SL im Showroom eines US-amerikanischen Verkäufers reicht die
Kreativität.
Doch damit nicht genug! Die Tourenwagen machten es vor und einige der
gutsituierten SL/SLC-Fahrer empfanden es als durchaus angebracht, sich
zumindest optisch mit den Lorbeeren des Rennsports zu schmücken. So kamen
Tuner mit Komplettumrüstungen der Karosserie in Superbreitoptik auch
diesen Wünschen nach. In unseren Landen gehörte die Firma König zu den
bekanntesten. In der Folge sind zwei Exemplare dieser Gattung zu sehen.
Dabei wurden die Autos hinten nicht selten um mehr als einen halben
Meter verbreitert und verboten sich die Einfahrt in eine deutsche
Normgarage selbst. Auch das Fahrverhalten und die Lenkbarkeit solcher
Extremumbauten ließ sich nicht annähernd als Fortschritt gegenüber der
Serie verbuchen.
Unter diesen Vorzeichen erscheint es schon fast normal, den SLC auch in
einer wirklichen Sportausführung, nämlich als reinrassigen Dragster zu
sehen.

Eine Offroadvariante wird dann schon beinahe als "gewöhnlich" angesehen
und wundert den Betrachter kaum noch. Oder? |